Filmtipp "Riddick": Vin Diesel als Weltraum-Sträfling

Trailer zum Film
Trailer zum Actionfilm "Riddick"

Vin Diesel ballert sich zum 3. Mal wortkarg und kaltschnäuzig als intergalaktischer Krieger Riddick durchs Universum. Warum das actiongeladene B-Movie nicht nur etwas für Genrefans ist 

Vor kurzem feierte Vin Diesel seinen 46-sten Geburtstag, doch der Action-Schauspieler gehört noch lange nicht zum alten Eisen. In Höchstform erscheint er in der Rolle des Antihelden Richard D. Riddick, die ihn international bekannt machte. Als muskelbepackter intergalaktischer Kämpfer mit silbernen Augen glänzt er auch im dritten Teil der Action-Sci-Fi-Saga. Während Teil 2 mit einer relativ ausgeklügelten Story und vielen Plottwists zu überzeugen versuchte, punktet Riddick vor allem mit spannenden Actionszenen und einem starken Showdown.

Auf einem fernen Planeten zurückgelassen, macht sich Riddick (Vin Diesel) zum Kampf bereit
Auf einem fernen Planeten zurückgelassen, macht sich Riddick (Vin Diesel) zum Kampf bereit

Darum geht’s in Riddick: Eigentlich hätte Weltraumflüchtling Riddick (Vin Diesel) längst tot sein müssen. Seine Crew hat ihn auf einem fremden Planeten zurück gelassen, auf dem er pausenlos von blutrünstigen Raubtieren und giftigen Schlamm-Aliens angegriffen wird. Auf der Suche nach einem Ausweg findet Riddick eine Raumstation, von der er ein Notsignal sendet. Folge: Gruppen von Kopfgeldjägern machen sich auf den Weg. Denn auf Riddick ist eine hohe Belohnung ausgesetzt. Wer ihn tot statt lebendig abliefert, bekommt sogar das Doppelte.

Der unbekannte Planet birgt einige Gefahren für Riddick (Vin Diesel)
Der unbekannte Planet birgt einige Gefahren für Riddick (Vin Diesel)

Spannung mit Trashfaktor
Zugegeben, die Story des B-Movie-Blockbusters (der Film kostete nicht einmal 40 Mio. Dollar) ist vorhersehbar und schnell erzählt. Mit den angestrengt coolen Dialogen kann der Film ebenfalls nicht beeindrucken, sie sind allenfalls unfreiwillig komisch. Doch gerade dieser Trash-Faktor sorgt für viele heitere Augenblicke. Außerdem schafft es Riddick, die Spannung stets aufrecht zu halten. In einem eindrucksvollen Showdown lässt Riddick alle seine Gegner blass aussehen. So unverfroren und knallhart war schon lange kein Actionheld mehr. Das ist durchaus sehenswert, auch wenn man die vorigen Teile nicht gesehen hat.      

Fazit: Trotz der kargen Story und klischeebeladener Dialoge hält Riddick jede Menge spannende Actionszenen bereit. Es macht Spaß, Vin Diesel zuzuschauen, während er als einfallsreicher Überlebenskämpfer einen coolen Stunt nach dem anderen vollbringt.

Riddick (USA 2013)
Regie: David Twohy
Drehbuch: David Twohy, Ken Wheat, Jim Wheat, Stephen Cornwell, Oliver Butcher
Darsteller: Vin Diesel, Karl Urban, Dave Bautista, Katee Sackhoff, Jordi Mollà, Matthew Nable
Länge: 159 Minuten
Start: 19. September 2013

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