Selbstkontrolle: Virtuelle Freunde machen dick

Nach Facebook kommt die Fressattacke
Großes Selbstbewusstsein, aber keine Selbstbeherrschung: Wer sich häufig in sozialen Netzwerken herumtreibt, soll häufig einen ungesunden Lebensstil pflegen

Eine große Freundesliste bei Facebook stärkt zwar das Selbstbewusstsein. Auf Dauer kann das Surfen in sozialen Netzwerken aber ganz schön runterziehen

Nach dem Surfen bei Facebook, Twitter & Co. verfallen wir offenbar besonders schnell in schlechte Gewohnheiten. Forscher der Columbia University und der University of Pittsburgh haben nun eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, dass soziale Netzwerke zwar unser Selbstbewusstsein pushen (dank vieler Facebook-Freunde und eines aufpolierten Profils), aber auch unsere Selbstkontrolle schwächen.

Sprich: Wer ständig seine virtuelle Freundesliste erweitert, "like-Däumchen" drückt und Pinnwände betextet, soll besonders häufig zu ungesunden Snacks greifen, einen höheren BMI (Body-Mass-Index) haben und sogar mehr Schulden machen.

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