Grafiker Ivo: Vom Speckbauch zum Waschbrettbauch – so geht's

Das Sixpack-Experiment: Interview mit Ivo
Abspecker Ivo im Men's Health-Interview

Um den Traum vom Waschbrett zu verwirklichen, musste Grafiker Ivo einiges tun. 8 eisenharte Wochen aus Sicht des Abspeckers

Ivo Mendes Marques (30), Grafiker
86 kg -> 77,1 kg / 1,77 m
Ergebnis: -8,9 kg Gewicht
Schnitzel, Spareribs, Schokolade – bisher aß Ivo, was er wollte. Folge: ein Body-Mass-Index (BMI) von 27,5 – Übergewicht! Ein straffer Food- und Trainingsplan ließ den Speck verschwinden und führte ihn zum Normalgewicht (BMI 24,6).

Ivo: „8 Wochen lang anders leben? Dazu war viel Motivation nötig“
„Ich bin ein großer Fast-Food-Fan. Ob Pizza oder Pommes, es schmeckt einfach verdammt gut. Und nun sollte ich 8 Wochen lang darauf verzichten? Dazu noch eine so anstrengende Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining? Da musste ich mich richtig zusammenreißen! Doch ich wollte es meinen Kollegen beweisen,  vor allem aber mir selbst. Schließlich fiel ich sonst nach jedem Besuch beim Imbiss in ein tiefes Müdigkeitsloch. Und beim Fußballspielen mit den Kumpels war ich auch schon mal schneller auf den Beinen. Gründe, etwas zu ändern, gab es also genug. Dafür setzte ich die folgenden Motivationsstrategien ein.

Ivo: „8 Wochen lang anders leben? Dazu war viel Motivation nötig“
Ivo Mendes Marques (30), Grafiker86 kg -> 77,1 kg / 1,77 m

Selbstporträts knipsen Als Grafiker weiß ich, welche Macht Bilder haben können. Das hilft mir sicher auch beim Abspecken, dachte ich. Das allmorgendliche Foto mit meinem Handy wurde rasch zum Ritual, und schon nach einer Woche waren erste Veränderungen sichtbar. Nach 3 Wochen wurde es dann ganz deutlich: Der Bauch schrumpft, die Muskeln wachsen. Die Fotostrategie wirkte wie eine Droge, der nächste Tag konnte für mich gar nicht schnell genug kommen. Klar, die Trainingseinheiten waren knallhart, die kohlenhydratarme Ernährung auch, aber meinem Körper tat beides gut.

Fußball spielen Mein Training musste Spaß machen. Deswegen ließ ich mir auch meinen wöchentlichen Feierabendkick nicht nehmen, völlig egal, ob ich am Morgen schon laufen » war oder nicht. Nach dem ersten Tag mit der doppelten Sportdosis war ich komplett ausgelaugt. Doch nach ein paar Wochen stand ein anderer Ivo auf dem Platz. Das merkten auch die Kumpels, und sie fragten sich, wo bei mir auf einmal Laufbereitschaft und Zweikampfstärke herkommen. Seitdem ich lief, lief’s auch bei mir. Damit ich bei Laune blieb, setzte ich beim Joggen Kopfhörer auf – damit gab’s was auf die Ohren. Elektro-Klänge pushten mich besonders. Ich kann da vor allem die Beats von Overwerk empfehlen.

Nichts naschen Auch wenn das nicht immer ganz einfach war, denn die kleinen Verführer lauern fast überall. Den Inhalt meiner Snack-Schublade, vorher prall gefüllt mit Naschkram, schenkte ich Freunden. Damit ich nicht zu einer Limonade greife, habe ich mir mein Wasser mit Limettenscheiben oder Minzeblättern veredelt.  Und zack, ehe ich mich versah, war die erste Hälfte unserer Sixpack- Challenge schon um! Die zweite ging sogar noch schneller vorbei.

Mein Fazit Echt schön, wenn es plötzlich Komplimente hagelt. Und die kamen nicht nur von den Kolleginnen bei Women’s Health, auch meine Kumpels in der Fussi-Kabine nickten anerkennend. Ganz klar, so muss es auch in Zukunft weitergehen!“

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