B: Von Batchscanning bis Byte

Batchscanning: Als Batchscanning bezeichnet man das automatisierte Scannen von Vorlagen und die Ablage der Daten etwa auf der Festplatte. Dabei begrenzt die Größe der Scanfläche die Zahl der Vorlagen.

Befehle-Aufzeichnung (Fotografie): Manche Bildbearbeitungs-Programme können ganze Befehlsketten („Makros“) aufzeichnen – so etwa Öffnen–Kontrastkorrektur–Schärfen– Speichern – und diese Prozedur auf ganze Bildsammlungen anwenden. Diese Technik spart viel Zeit bei Routine-Aufgaben. Bei der „Stapelkonvertierung“ werden dagegen automatisch ganze Verzeichnisse von Bilddateien in ein anderes Dateiformat verwandelt, zum Beispiel von JPG nach Tiff.

Betriebssystem: Basis-Software. Als Betriebssystem bezeichnet man eine Sammlung von Programmen, die die organisatorischen Abläufe und die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten wie Tastatur, Maus und Monitor eines Computers steuern und verwalten. Bekannte Betriebssysteme sind Microsoft Windows, Mac OS oder Linux. Das Betriebssystem sorgt beim Einschalten des Computers dafür, dass sich die grundsätzlichen Funktionen aktivieren lassen.

Beugungsunschärfe: Eine Unschärfe, die entsteht, je weiter die Blende geschlossen ist. Am Rande des Objektivs beziehunsgweise der Blende werden Lichtstrahlen derart gebeugt, dass sie auf falsche Stellen des Bildes treffen. Ist die Blende weit geöffnet, fällt dieser Effekt nicht weiter auf, da der nicht gebeugte Teil der einfallenden Strahlen den gebeugten weitaus überwiegt. Schließt man die Blende hingegen, nimmt der Anteil der gebeugten Randstrahlen immer mehr zu und die Unschärfe am Bildrand wird immer deutlicher.

Bildausschnitt: Der Bildausschnitt im Kamerasucher ergibt sich aus dem gewählten Standort zum Motiv und der Objektibbrennweite.

Bildwinkel: Ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Objektivbrennweite und Filmformat: je größer die Brennweite, desto kleiner der Bildwinkel (und umgekehrt).

Bit: Das Bit ist die kleinste digitale Informationseinheit. Sie kann zwei Zustände darstellen: 0 oder 1 beziehungsweise „an“ oder „aus“.

Bitmap: Ein Datensatz, der einzelne Bildpunkte beschreibt – und nicht etwa Kurven, Objekte, Flächen, Text oder Binärdaten – wird als Bitmap bezeichnet. Bildverarbeitungsprogramme arbeiten mit Bitmap-Dateien wie JPEG oder TIFF.

Blendenreihe: Eine genormte Reihe von Blendeneinstellungen von 2 bis 22. Die Werte folgen nur scheinbar einer willkürlichen Folge (1; 1,2;1,4; 1,8; 2;2,4 …). Dabei verdoppelt sich der Lichteinfall bei der Öffnung der Blende um einen Wert (bsp. Von 1,4 auf, 1) . Umgekehrt halbiert sich der Lichteinfall um die Hälfte bei Schließung der Blende um einen Wert (von 1 auf 1,4).

Blooming: Bildstörung in Form von Streifen oder Lichthöfen um besonders helle Bildstellen bei Bildern die mit Digitalkameras aufgenommen wurden. Auslöser von Blooming-Störungen sind überbelichtete CCD-Elemente die Ladungen an Nachbar-CCD-Elemente abgeben.

BMP: Unkomprimiertes Dateiformat für Bilder. Entsprechend gibt es keine Qualitätsverluste bei der Speicherung. Problem: Schon kleine Bilder (640 x 480) benötigen über 1 MB Platz. Für den Versand per E-Mail ist das BMP-Format nicht geeignet.

Border: Rahmen um ein Bildfenster.

Brennweite: Abstand zwischen dem Mittelpunkt eines auf unendlich gestellten Objektivs und seinem Brennpunkt. Man unterscheidet Objektive mit kurzer Brennweite (Weitwinkel) und langer (Tele).

Bus: Um die Daten von der Kamera oder dem Scanner in den Rechner zu bringen, müssen Sie beide Geräte über eine Schnittstelle verbinden, oft auch Bus genannt. Die wichtigste Schnittstelle nennt sich USB, daneben gibt es noch serielle, parallele, SCSI-Schnittstellen.

Byte: 1 Byte ist die Maßeinheit für 8 Bit. Fast alle Dateigrößen werden in Byte angegeben. Üblich sind Kilobyte: 1 KB = 1024 Byte, Megabyte: 1 MB = 1024 KB oder 1 048 576 Bytes und Gigabyte: 1 GB = 1024 MB oder 1,073 Milliarden Byte.

Quelle: colorfoto.de

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