C: Von Cache bis CPU

Cache: Zwischenspeicher in Computern.

CCD-Chip: Wo bei normalen Kameras der Film sitzt, haben digitale einen CCD-Chip (Charge Coupled Device). Dieser CCD verwandelt das auftreffende Licht in elektrische Signale. Diese werden dann in ein digitales Bildformat (Datei, Dateiformat) übersetzt. Vor dem CCD sitzt ein Mosaik-Farbfilter mit winzigen, pixelgroßen Einzelfiltern in Rot, Blau und Grün. Das Farbfilter ordnet so jedem Pixel eine bestimmte Farbe zu. Eine Kamera mit 800 000 Bildpunkten hat dann 400 000 Pixel für Grün, 200 000 für Blau und 200 000 für Rot. So erfaßt die Kamera mit einer Aufnahme drei Farben. Da nun jedem Pixel zwei Farbinformationen fehlen, muß die Kamera die fehlenden Farbwerte „hinzuerfinden“. Dabei berücksichtigt sie die Nachbarwerte (Interpolation). Amateur- und Reportagekameras arbeiten nach diesem One-Shot-Prinzip. Für optimale Bildergebnisse braucht man allerdings zu jedem Bildpunkt einen echten Rot-, Grün- und Blauwert. Zahlreiche Studiokameras arbeiten deshalb nach dem Three-Shot-Prinzip: hier werden drei Aufnahmen – durch ein Rot-, ein Grün- und ein Blaufilter – erstellt. Bis alle drei Aufnahmen gemacht sind, muß das Motiv jedoch unbewegt bleiben.

CD-ROM: CD von der nur gelesen werden kann - ROM steht für "Read only memory".

Central Processing Unit (CPU): Der Hauptprozessor (CPU) ist der zentrale Rechen-Chip eines Computers. Seine wesentlichen Leistungskriterien sind: Rechengeschwindigkeit (zum Beispiel 200 Megahertz), Datenbreite (beispielsweise 32 Bit), Fließkommaeinheit und integrierter Zwischenspeicher (Cache).

CIE/CIE-Lab: Geräteunabhängiger Farbraum, der dem Sehempfinden von gut 90 Prozent aller Menschen entspricht.

Clipping: Funktion in Bildbearbeitungsprogrammen. Bezeichnet die Umwandlung aller Tonwerte, die heller als eine bestimmte Graustufe sind, in Weiß, beziehungsweise aller Tonwerte, die dunkler als eine bestimmte Graustufe sind, in Schwarz. Clipping hat einen Verlust an Detailschärfe zur Folge.

CMOS-Chip: Die meisten Digitalkameras verwenden CCD-Chips um das Licht in ein elektrisches Signal zu verwandeln. Eine Alternative sind CMOS-Chips. Im Vergleich sind CMOS-Chip billiger, sparen Strom und übernehmen einen Teil der Datenverarbeitung. Das spart Bauteile. Allerdings liefern CCDs bessere Bilder mit geringerem Rauschen.

CMYK-Separation: Funktion in Bildbearbeitungsprogrammen. Bei der CMYK-Separation wird das Bild umgerechnet in die vier Grundfarben des Druckers: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Dabei kann die Gesamtqualität leiden. CMYK braucht mehr Speicherplatz als das üblichere RGB.

Compact-Flash (CF): Viele Kameras und andere elektronische Geräte sind mit einem Steckplatz für CF-Karten ausgerüstet und sichern auf den praktischen Speicherplättchen Bilder und Daten. Die handlichen und robusten Wechselspeicherkarten haben mehrere Gigabyte Kapazität.

copy & paste: Die Zwischenablage (engl.: clipboard) ist ein spezieller Speicherbereich Ihres Rechners. Sie können in jedem Programm – egal, ob für Text, Bild oder Multimedia – Teile einer Datei auswählen und mit dem Standardbefehl „Bearbeiten/Kopieren“ in die Zwischenablage übertragen. Von dort setzt man den kopierten Bereich in beliebige andere Dateien und Programme ein – einmal oder mehrfach. Dazu dient meist der Standard-Befehl „Bearbeiten/Einfügen“.

CPU (Central Processing Unit): Zentraler Rechen-Chip eines Computers. Wesentliche Leistungskriterien sind: Rechengeschwindigkeit (beispielsweise 800 Megahertz), Datenbreite (beispielsweise 32 Bit), Fließkommaeinheit und integrierter Zwischenspeicher (Cache).

Chromatische Aberration: Da die einzelnen Farben unterschiedliche Brennweiten haben, werden die eiinzelnen Bildpunkte der Farben auf dem Film oder dem Chip nebeneinander abgebildet. Dies führt zu farbigen Bildrändern. Davon betroffen sind hauptsächlich Sucherkameras mit sehr kurzen Brennweiten.

Quelle: colorfoto.de

Seite 36 von 56

Sponsored SectionAnzeige