F: Von Farbraum bis Frontallicht

Farbräume: Monitorfarben, gedruckte und natürliche Farben sind so unterschiedlich wie die Töne eines Telefons, einer CD oder der menschlichen Stimme. Das menschliche Auge kann im Vergleich noch die meisten Farben unterscheiden. Bereits deutlich weniger Farbtöne differenzieren Scanner und Monitore (RGB-Farbraum). Mit Druckfarben lässt sich nur ein sehr begrenzter Farbraum erzeugen (CMYK-Farbraum).

Farbtemperatur: Maß für die Farbe des Lichts, die in Grad Kelvin angebenen wird. Dabei ist dieses Maß nicht eine wirkliche Temperatur, sondern eine Angabe über die Art des Lichtes. Hohe Temperaturen eines bestimmen Lichtes zeigen an, dass es viel Blau-Anteile besitzt (bsp. Wolkenloser Himmel ohne Sonne). Niedrige Temperaturen haben viel Rot (bsp. Glühbirnen).

Farbtiefe: Digitale Bilder bestehen aus einzelnen Bildpunkten. Dabei zeigt jeder Bildpunkt eine bestimmte Farbe. Die meisten Bildformate (ohne Kompression) ordnen jedem Bildpunkt eine 24-Bit-Farbinformation zu, die seine Farbe aus 16,7 Millionen möglichen Fabwerten festlegt. Man nennt dies eine Farbtiefe von 24 Bit. Das GIF-Format reduziert die Farbtiefe beispielsweise von 24 Bit auf 8 Bit. Dabei sinkt die Dateigröße auf ein Drittel, und statt 16,7 Millionen sind nur noch 256 Farbtöne möglich.

Farbton: Funktion in Bildbearbeitunsprogrammen. Der „Farbton“ ist eine Eigenschaft eines Bildpunkts, die zusammen mit „Sättigung“ und „Helligkeit“ seinen Tonwert festlegt. Durch Änderung des „Farbtons“ lässt sich ein Bildteil umfärben, ohne die durch Hell-Dunkel-Unterschiede bestimmten Bildstrukturen zu ändern.

Festbrennweite: Objektiv mit fester Brennweite, das im Vergleich zum Zoom meist folgende Vorteile hat: Es ist lichtstärker, weniger streulichtempfindlich und verzeichnet weniger.

Festplatte: Digitales Speichermedium in Computern. Auf der elektromagnetisch speichernden Festplatte werden vor allem Daten abgelegt, die nicht aktuell bearbeitet werden. Wichtige Kriterien für die Kaufentscheidung sind Speicherkapazität, Zugriffsgeschwindigkeit, Lautstärke und Anschlussart (verschiedene SCSI Arten oder EIDE). Weitere Bezeichnungen: Massenspeicher, Festspeicher oder HDD (Hard Disk Drive). Derzeit besitzen die gängigen Festplatten eine Speicherkapazität von bis zu 500 Gigabytes, einige aber auch deutlich mehr. Die Entwicklung verläuft in diesem Bereich stürmisch.

Filmscanner: Filmscanner sind auf Negative und Dias spezialisiert. Die meisten Geräte verarbeiten Kleinbildmaterialien sowie APS-Filme. Nur wenige professionelle Geräte scannen auch Mittel- und Großformatdias. Wie beim Flachbettscanner, tastet auch im Filmscanner eine Scanzeile das Bild ab. Die Scanzeile eines Filmscanners arbeitet jedoch mit einer höheren Auflösung.

Firewire: Von Apple entwickelter Übertragungsstandard – offizielle Bezeichnung: IEEE 1394; andere Namen für Firewire: i.link oder Lynx. Serieller Anschluss mit einem Datendurchsatz von 800 MBit/s. Via Firewire-Anschluss lassen sich beispielsweise Digitalvideos vom Camcorder zum PC in Echtzeit überspielen. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden.

Firmware: Software zur Steuerung einer integrierten elektronischen Schaltung. Die Software befindet sich meist auf einem Chip innerhalb dieser Schaltung und läuft eigenständig.

Fixfokus-Objektive: Diese einfachen Objektive arbeiten mit einer festen Entfernungseinstellung. Ab einem längeren Mindestabstand wird alles – relativ – scharf.

Flachbettscanner: Wie bei einem Kopierer legt der Fotograf sein Foto auf die Glasplatte des Flachbettscanners. Anschließend fährt eine Scanzeile unter dem Bild vorbei. Dieser „Stab“ tastet das Bild optisch Zeile um Zeile ab und verwandelt die Helligkeiten und Farben in eine digitale Bilddatei. Flachbettscanner sind ideal für Fotos und andere Aufsichtsvorlagen. Zum Scannen von Dias ist ein Durchlichtaufsatz zum Flachbettscanner oder ein Filmscanner erforderlich.

FlashPix-Datei: Funktion in Bildbearbeitungsprogrammen. Das FlashPix-Format speichert jedes Bild in mehreren Auflösungsstufen. So können Sie bei der Bildbearbeitung eine geringe Auflösung zügig bearbeiten. Erst wenn Sie fertig sind, wendet das Programm Ihre Bildkorrekturen auf die komplette Auflösung an.

Flash-RAM-Technik: Speicherkarten arbeiten meist ohne bewegliche Bauteile. Daten werden auf – in Silikon eingegossenen – Flash-RAM-Bausteinen gespeichert. Vorteil: schnelle Speicherung, Unempfindlichkeit gegen Stösse.

Flash-ROM: ROM-Speicher-Bausteine (ROM - Read only Memory) die im Gegensatz zu normalen ROMs wiederbeschreibbar sind.

Fotopapier: Man unterscheidet Barytpapier und PE-Papier für den Ausdruck von Bildpositiven. Das hochwertigere und haltbarere Barytpapier wird heutzutage für Ausstellungen und Sammlungen verwendet. Das früher deutlich schlechtere PE-Papier genügt mittlerweile den gängigen Ansprüchen.

Frontallicht: Licht, das aus der Richtung der Kamera kommt. Oft wirken Objekte oder Personen leblos und langweilig, weil Frontallicht alle Bereiche ausleuchtet und keine Schatten wirft.

Quelle: colorfoto.de

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