P: Von Packprogramm bis PSD

Packprogramme: Computersoftware, mit der sich Dateien verlustfrei komprimieren lassen. Dadurch sinkt die Dateigröße zum Teil erheblich. Wird vor allem zur Archivierung oder für den Versand übers Internet verwendet. Um die Datei benutzen zu können, muss sie erst mit dem entsprechenden Entpacker wiederhergestellt werden.
Parallaxenfehler: Unterschied von Bild in Sucher und Objektiv. Tritt bei Nahaufnahmen mit Sucherkameras auf. Der Sucher sieht das Auge, das Objektiv die Nase.

Parallele Schnittstelle: Parallele Schnittstellen übertragen Daten gleichzeitig über mehrere Leitungen. Vorteil: höherer Datendurchsatz. Hier werden beispielsweise Drucker, Digitalkameras oder Scanner angeschlossen.

Patch: Eine Computerdatei, die bei einer bereits ausgelieferten Software Fehler korrigiert oder weitere Zusatzfunktionen ermöglicht. Patches gibt es inzwischen für fast alle PC-Programme.

PC-Karte: Standardisierte, kleine Speicherkarte für PC-Karten-Laufwerke zur Datenspeicherung oder -übertragung (Modem, Netzwerk). Professionelle Digitalkameras speichern ihre Daten ebenfalls auf PC-Karten. In den Kompaktkameras stecken meist kleinere SmartMedia- oder CompactFlash-Karten, die über Adapter auch in PC-Karten-Geräten lesbar sind. Die PC-Karten gibt es in drei Stärken als ATA I, ATA II oder ATA III Typ von 2 MB bis 560 MB. Alle drei Typen bekommen Sie in der Flash-RAM-Bauweise, den Typ III auch als Mini-Festplatte. Kartengröße: 86,5 x 54 mm, Dicke je nach Typ: 3,3 bis 10,5 mm.

PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association): Dieses Gremium entwickelte den gleichnamigen Standard für Notebook-Erweiterungskarten. Die so benannten PCMCIA-Steckkarten wurden mittlerweile in PC-Cards umbenannt.

Pfade: Funktion in Bildbearbeitunsprogrammen. Pfade ähneln Gummibändern, die sich unabhängig von den aktuellen Bildpunkten in einer Datei anlegen lassen. Pfade können über Griffpunkte sehr einfach geformt werden, und eignen sich beispielsweise zur Erzeugung von Figuren mit Geraden, harten Ecken oder sanft geschwungenen Linien. Pfade lassen in eine Auswahl verwandeln oder mit Farbe füllen. Ein Pfad benötigt deutlich weniger Speicherplatz als ein Alphakanal.

Photo CD: Die Photo CD ist eine spezielle CD-ROM für digitale Bilder und wurde von Kodak entwickelt (Dateiendung PCD). Photo CDs lassen sich in normalen CD-ROM-Laufwerken lesen, allerdings mit CD-Brennern nicht selber beschreiben. Bilder, Negative und Dias müssen zum Händlergebracht werden, und dieser lässt dann die Photo CD herstellen. Üblich sind 100 Bilder mit 2048x3072 Bildpunkten auf einer Photo CD. Auf der Pro Photo CD Master werden Bilder mit 4000 x 6000 Pixel gespeichert. Da das Scannen der Bilder ausschließlich mittels der Kodak PCD Imaging Workstation erfolgt, konnte sich die Photo-CD bei privaten Anwendern nie durchsetzen. Im professionellen und semiprofessionellen Bereich wird sie allerdings sehr häufig für die Speicherung von digitalen Bilder benutzt

Pixel: Digitalisierte Bilder bestehen aus Tausenden von Bildpunkten - sogenannte Pixel. Pixel stammt vom englischen Begriff „picture elements" (= Bildbestandteile) ab. Via Bildbearbeitungsprogramm lässt sich – wenn es darauf ankommt – jedes Pixel einzeln bearbeiten.

Pixel per Inch (ppi): Die Angabe ppi besagt, wie viele Bildpunkte ein Drucker oder Scanner auf einer Strecke von 1 Inch (2,54 cm) erfasst. Wenn ein Scanner mit 600 x 600 ppi arbeitet, zerlegt er ein 1 Inch großes Quadrat (2,54 x 2,54 cm) in 600 x 600 Punkte. Bei einem 9 x 12 cm großen Bild sind das etwa 2100 x 2800 = 5,9 Millionen Pixel.

Plug & Play: Bei neueren Betriebssystemen wird neue Hardware vom PC selbständig erkannt und automatisch konfiguriert, also auch mit dem Computer verbunden Digitalkameras.

Plug-In: Zusätzliche Programm-Module, die eine Software um bestimmte Funktionen erweitern. Die Plug-Ins werden meistens von Fremdanbietern angeboten.

ppi (Pixel per Inch): Die Angabe ppi besagt, wie viele Bildpunkte ein Drucker oder Scanner auf einer Strecke von ein Inch (2,54 cm) erfasst. Wenn ein Scanner mit 600 x 600 ppi arbeitet, zerlegt er ein 1 Inch großes Quadrat (2,54 x 2,54 cm) in 600 x 600 Punkte. Bei einem 9 x 12 cm großen Bild sind das etwa 2100 x 2800 = 5,9 Millionen Pixel.

PSD: Bildformat des Adobe-Photoshop-Bildbearbeitungsprogramms. Derartige Eigenformate bieten einige professionelle Programme. Pfade, Ebenen und andere Elemente bleiben in den Spezialformaten beweglich erhalten und werden nicht verschmolzen. Allerdings können andere Programme diese Bilder nur selten öffnen.
Pull-Down-Menü: Aufklappende Menüs bei PC-Programmen. Beispiel: Durch einen Klick auf die Schaltfläche "Datei" eines Programmes klappt ein Menü auf, in dem Sie Dateien laden, speichern oder drucken können.

Quelle: colorfoto.de

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