S: Von Scanner bis Still Capturing

S-, D- oder WRAM: Die Speicherchips der Grafikkarte (SRAM, DRAM, WRAM) müssen mehr leisten als normale Arbeitsspeicherelemente (RAM). Der SRAM (Static Random Access Memory) ist schneller und teurer als der DRAM (Dynamic RAM). Weitere Typen sind der besonders fixe WRAM (Windows RAM) und VRAM (Video RAM). Oft überlagern andere Eigenschaften des Gesamtsystems die Unterschiede - etwa die Taktrate der Grafikschnittstelle oder die Treibersoftware.

Scanner: Scanner tasten Vorlagen optisch Zeile für Zeile ab und setzen die gemessenen Helligkeitswerte in ein digitales Format um. Abhängig von der Scanner-Auflösung (ppi) werden mehr oder weniger viele Details erfasst. Das gescannte Bild liegt nach dem Scannen als Datei vor und kann mit Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet werden. Zum Scannen von Aufsichtsvorlagen und Fotos eignen sich Flachbettscanner, für Dias sind Filmscanner ideal.

Scharfzeichnen: Viele Grafikprogramme besitzen eine oder mehrere Scharfzeichnungsfunktionen. Vor allem beim Scannen von Vorlagen erreicht man mit mit diesen Funktionen deutlich schärfere Bilder. Allerdings sollte man die Schärfungsfunktionen mit Bedacht einsetzen, sonst entstehen im Bild Doppelkonturen.
Schnittstelle: Um die Daten von der Kamera oder dem Scanner in den Rechner zu bringen, müssen Sie beide Geräte über eine Schnittstelle verbinden, oft auch Bus genannt. Typische Schnittstellen sind: serielle, parallele, SCSI- und USB-Schnittstelle.

Schwarzpunkt (Scanner): Veränderlicher Referenzpunkt, der den dunkelsten Bereich in einem Bild definiert. Die Scansoftware passt alle anderen Bereiche entsprechend an.

SCSI (Small Computer Systems Interface): Genormte Computerschnittstelle für Speicherlaufwerke (z.B. Festplatten, CD-ROMs) und Scanner, meistens in Form einer Steckkarte. An einen SCSI-Controller können bis zu sieben interne oder externe SCSI-Geräte angeschlossen werden, höherwertigere Varianten bieten bis zu 15 Anschlüsse.

Schärfentiefe: Bereich zwischen dem Kamera-nächsten und entferntesten Punkt, in dem Objekte scharf erscheinen.

SD-Memory-Card: Die SD-Memory-Card ist eine digitales Speichermedium mit einer Kapazität von bis zu 16 Gigabytes

Seitenlicht kommt von der Seite und wirft auf dem Objekt oder einer Person (Nase, Augen, etc.) Schatten. Das macht Bilder konturschärfer und interessanter.

Serielle Schnittstelle (COM-Port): PC-Schnittstelle, bei der alle Daten sequenziell, also hintereinander, übertragen werden. Für den Datentransport in Sende- und Empangsrichtung verfügt ein serielles Kabel über je eine Ader. Serielle Schnittstellen sind recht störungsunempfindlich, wodurch sie sich besonders für lange Leitungen eignen. Serielle Schnittstellen gibt es in mehreren Ausführungen. Am bekanntesten ist die RS232-Schnittstelle, die bei PCs eingesetzt wird. An diese lassen sich beispielsweise Mäuse, Digitalkameras oder Organizer anschließen. Beim Apples Macintosh kommt die ähnlich aufgebaute RS-422-Schnittstelle zum Einsatz.

Setup-Menü: Viele elektronische Geräte wie DVD-Player oder Digital-Kameras besitzen ein Setup-Menü. Dort lässt sich die Grundkonfiguration eines Gerätes verändern und dauerhaft abspeichern.

Shareware: Mit Shareware bezeichnet man Computerprogramme, die man
eine gewisse Zeit kostenlos ausprobieren und weitergeben darf – beispielsweise Bildbearbeitungsprogramme. Will man ein Programm nach Ablauf einer bestimmten Frist weiterhin benutzen, muss man die Software bezahlen. Bei manchen Programmen lassen sich in der Testphase einzelne Funktionen wie Speichern oder Drucken nicht verwenden. Shareware-Programme findet man im Internet oder auf CD-ROMs, die vielen Zeitschriften beigelegt werden.

Skalierung: Änderung der Auflösung oder Größe eines Digitalbildes

SmartMedia-Karte (SSFDC-Karte): Speichermedium für Digitalkameras. Die Abmessungen der Karte betragen 45 mm × 37 mm × 0,76 mm. Sie wiegt etwa 2 Gramm schwer und verfügt über 22 Pins. Die Datenspeicherung erfolgt über Flash-Technologie, die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 0,8 MB/s. Die Speicherkapazität der Karte beträgt zwischen 2 MB und 256 MB.

Sonnenblende: Vorrichtung an einem Objektiv, um es vor direkten Sonnenstrahlen zu schützen.

Speicherkarten: Die meisten Digitalkameras legen ihre Bilder auf kleinen austauschbaren Speicherkarten ab, wie der PC-, der CompactFlash-, der Intel-Miniature- und der SmartMedia-Karte.

SSFDC-Karte: Speichermedium für Digitalkameras. Siehe SmartMedia-Karte.

Stapelbearbeitung (Batch-Verarbeitung): Bei manchen Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich mehrere Bilddateien hintereinander auf die gleiche Art bearbeiten. Vor dem Start legt man die Parameter fest (z.B. Bildgröße, Schärfungsgrad, etc.), anschließend werden die Bilder sequenzielll bearbeitet.

Still Capturing: Beim Still Capturing werden einzelne Bilder aus einem Film auf der Festplatte eines PCs gespeichert. Diese Bilder können in Grafikprogrammen weiterverarbeitet werden.

Quelle: colorfoto.de

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