Penis-Betriebsarten: Vor der Inbetriebnahme – Lage und Funktion

Vor Inbetriebnahme Gebrauchsanweiung lesen

Machen Sie sich zunächst sorgfältig mit Lage und Funktion vertraut. Ihr Penis hat drei Betriebsarten

Druckausgleich
Zum Wasserlassen enthält Ihr Penis die Harnröhre, einen dünnen Schlauch, der mit der Blase verbunden ist. Erreicht der Urinpegel die maximale Füllhöhe der Blase, verusachen empfindliche Sensoren das dringende Bedürfnis, auszutreten. Zur Entleerung wird der Urin durch die Harnröhre geleitetet und tritt an der Penisspitze aus. Von dort gelangt er – das behaupten jedenfalls viele Frauen – meist auf den Fußboden neben der Toilette. Als Steuerungsventil dient ein Schließmuskel. Betätigen Sie ihn, wenn Sie den Urinfluß anhalten oder verbleibende Rest-Tropfen ausstoßen wollen.

Parken
Vor dem Einparken müssen Sie oder Ihre Begleitung für eine Erektion sorgen. Ihr Penis wurde dazu mit zwei hydraulischen Zwillingskammern ausgestattet. Sexuelle Erregung bewirkt, daß sich diese beiden Schwellkörper mit Blut füllen. Ein ferngesteuertes Rückschlagventil gewährleistet aufrechten Stand und zielgenaue Stellplatzsuche. Das Erregungsende, meist nach vorangegangener Ejakulation (siehe 3. Kickdown), leitet den Ausparkvorgang ein. Zur Erleichterung wird das Ventil automatisch geöffnet. So fließt das Blut aus den Schwellkörpern ab, Ihr Penis wird weich und klein, die Gefahr von Lackschäden wird so minimiert. Vor einer Wiederholung des Parkvorgangs sind, je nach Baujahr, unterschiedliche Ruhephasen einzuhalten (wenige Minuten bis zu einem Tag).

ACHTUNG!
Schläge in den Bereich, wo der Penis am Becken befestigt ist, kann seine hydraulischen Funktionen beeinträchtigen. Besondere Vorsicht ist beim Radfahren geboten. Zahlreiche Fälle von Impotenz lassen sich auf den Zusammenprall mit der Querstange eines Herrenfahrrads zurückführen.

Kickdown
Erst bei Vollgas kommt es zur Ejakulation, begleitet vom Orgasmus. Übliche Rennstrecke ist die Vagina, die schnelle und langsame Passagen bietet. Bei der Ejakulation werden Spermien freigesetzt. Sie werden im Innern der Hoden produziert, dem Kugelpaar unter dem Triebwerkschaft. Von dort aus gelangen sie zu einem weichen, faserrreichen Organ, den Nebenhoden, wo die Spermien zur vollen Reife erblühen. Dann werden sie in den Samenleiter weitergeleitet. Dieser dünne Schlauch endet unterhalb der Blase in der Harnröhre. Vor dem Transport werden die Spermien mit Flüssigkeit aus der Vorsteherdrüse (Prostata, s.u.) und den benachbarten Samenbläschen verdünnt. Die so erhaltene Samenflüssigkeit wird bei der Ejakultion direkt in die hintere Harnröhre transportiert und durch den Ejakulationsmuskel nach draußen befördert. Durch Kontraktion des inneren Schließmuskels kommt es währenddessen zum Verschluß des Blasenausgangs.

Die Belastungsgrenze

Die Häufigkeit der Betriebsart Ejakulation/Geschlechtsverkehr hängt vom Lebensalter ab:

• 20 bis 29 Jahre: vier bis fünf pro Woche.
• 30 bis 39 Jahre: zwei bis vier pro Woche.
• 40 bis 49 Jahre: ein bis zwei pro Woche.
• 50 bis 59 Jahre: null bis ein pro Woche.
• 60 Jahre und darüber: ein bis zwei pro Monat.

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