Eishockeyregeln: Vorgehen bei Fouls

Die Eishockeyregeln im Überblick
Der Torwart genießt beim Foulspiel ein paar Privilegien

Ganz so einfach sind die Regeln beim Foulspiel dann doch nicht. Aber wir klären Sie auf

Bei einem Foul wird das Spiel nicht angehalten, solange das gefoulte Team im Puckbesitz ist Die kleine, große und Disziplinarstrafe muss vom betroffenen Spieler auf der Strafbank abgesessen werden. Dadurch entsteht meistens eine 5:4-Spielsituation. Die kleine und große Strafe wird oft mit einer Disziplinar- oder Matchstrafe kombiniert. Wird ein Spieler beispielsweise mit einer kleinen Strafe und einer Disziplinarstrafe geahndet, muss er erst einmal zwei Minuten auf die Strafbank – sein Team spielt mit einem Spieler weniger auf dem Eis. Nach Ablauf der kleinen Strafe kann das Team wieder aufgefüllt werden, jedoch nicht mit dem bestraften Spieler, da er seine Disziplinarstrafe noch absitzen muss.

Macht die in Überzahl spielende Mannschaft ein Tor, darf ein Gegenspieler, der wegen einer kleinen Strafe auf der Bank sitzt, wieder ins Spiel. Sitzen zwei Spieler auf der Bank, darf der aufs Eis, der die geringere Restzeit aufweist.

Der Torhüter ist bei der Vergabe ein Sonderfall: Bei kleinen Strafen oder der ersten Disziplinarstrafe kann er durch einen Feldspieler vertreten werden. In allen anderen Fällen oder bei der zweiten Disziplinarstrafe wird er vom Rest des Spiels ausgeschlossen.

Erhalten beide Mannschaften gleichzeitig die selbe Anzahl an Strafen, so bleiben die Teams in voller Spielstärke – die bestraften Spieler müssen jedoch auf die Bank. Ausnahme: Die Mannschaften spielen in voller Stärke und erhalten jeweils eine kleine Strafe. In diesem Fall wird in einer 4:4-Situation weitergespielt.

Sind bereits zwei Spieler auf der Bank und eine dritte Strafe wird ausgesprochen, so wird diese aufgeschoben und läuft erst an, sobald einer der beiden Spieler auf der Bank wieder auf das Feld darf.

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