Tod durch Tattoos

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Ob Sugar auch sein Grab schaufelt?

Wer sich tätowieren lässt, kann sich eher das tödliche Hepatitis-C-Virus einfangen als ein Drogenabhängiger – behaupten Forscher aus Texas.

Tätowierungen sind in und sehen meist auch gut aus. Das Risiko der Infektion mit Viren ist aber den Fans der Körperbilder nicht bekannt: in Tattoo-Studios kann man sich den Hepatitis-C-Virus doppelt so leicht einfangen wie ein Drogensüchtiger, der sich Spritzen setzt.

Das Brisante am Hepatitis-C-Virus: Die Ansteckung erfolgt meist unbemerkt, das Virus greift den Körper nicht akut an. Mittlerweile sind 400 Millionen Menschen auf der Welt Virus-Träger – jeder Fünfzehnte ist infiziert. Und jährlich sterben circa eine Millionen Menschen an dem Virus.

Wissenschaftler des Southwestern Medical Centers der Universität Texas untersuchten zu diesem Thema 626 zufällig ausgewählte Patienten. 113 von ihnen hatten sich tätowieren lassen. Und von denen trugen 22 Prozent den Hepatitis-C-Virus in sich, verglichen mit lediglich 3,5 Prozent Infektionen bei den nicht tätowierten Probanden. Von den Patienten mit Körperbildern hatten sich die Hälfte in einem Tattoo-Studio stechen lassen – ein Drittel von ihnen sind mit Hepatitis C infiziert.

Also Vorsicht, wenn Sie sich tätowieren lassen wollen: gehen Sie nur zu seriösen Shops, die ihre Sauberkeit belegen können, zum Beispiel mit Sterilisierungs-Öfen und sauberer, aufgeräumter Einrichtung.

Mehr Infos zu Hepatitis C finden Sie unter www.hepatitis-c.de.

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