Look und Handhabung: Wachmacher im Clockwork-Orange-Style

Der Schlafphasenwecker aXbo im Test
Wecker in stylischem Weiß – der aXbo kostet 199 Euro und ist in Apotheken erhältlich

Auch ohne seine besonderen Funktionen macht der aXbo auf dem Nachtisch eine gute Figur

Reinweiß steht er auf dem Nachtisch, in einer Kunstoffscheibe in der Mitte leuchtet die Uhrzeit in digitaler Schrift. Aus der oberen, abgerundeten Ecke ragt das Etikett wie aus einer Pullovernaht – der Hinweis darauf, dass dies ein Retrowecker aus unserer Zeit ist.

Chic sieht er aus und seine verträumten Klänge – Meeresrauschen, Dschungel, Vogelzwitschern, sanfte Elektrobeats – beruhigen jeden noch so morgentlich Rasenden. Sollte sein Besitzer keine Lust mehr auf das Schlafphasen-wecken haben: macht nichts – geht auch ohne.

Handhabung
Aus optischen Gründen haben die Entwickler vermutlich darauf verzichtet, den Wecker mit Funktionstasten zu überladen. Stattdessen besitzt er lediglich zwei insgesamt zwei Drucktasten und ein Drehrad. Das Menü ist zwar im Vergleich mit einem Videorecorder verhältnismäßig übersichtlich, aber technisch Unbedarfte dürfte der Wecker überfordern.

Im Dunkeln erlischt die Digitalanzeige, um nicht zu stören. Wer nach der Uhrzeit schauen will, drückt einfach auf einen Druckschalter im Armband und die Anzeige leuchtet wieder auf. Hier liegt leider ein Schwachpunkt. Denn im Halbschlaf findet man weder den Druckschalter noch ist der Drucksensor ausreichend sensibel. So leuchtet die Uhrzeit nach einigem Suchen und Drücken zwar auf, aber dann kann man gleich aufstehen – bis dahin ist man hellwach.

Zu zweit aufwachen
In einer zweiten (Software-)Version gibt es den aXbo auch für zwei Personen. Im Paket sind einfach zwei Armbänder enthalten. Das funktioniert allerdings nur dann gut, wenn die Weckzeiten der beider Schläfer ausreichend weit auseinander liegen.

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