Körperpflege: Warm duschen: weder cool noch gesund

Kalt duschen ist gesünder für die Haut
Wer kalt duscht, schont seine Haut und wird trotzdem sauber

Kaltduscher sind nicht nur cooler, sie duschen auch weitaus gesünder. Sauber werden sie übrigens genauso

Sie fordern beim Duschen von Ihrem Boiler gerne das Letzte? 43 Grad sind kein Problem für Ihr Wohlbefinden? Sie sind also ein waschechter Warmduscher, ein Weichei und – dermatologisch betrachtet – ein Hautzerstörer. Denn:

Je höher die Wassertemperatur, desto ungesünder ist das Duschen.

Dr. Hans-Joachim von Rohr, Hamburger Facharzt für Dermatologie: "Warmes Wasser hat eine intensivere Waschkraft als kaltes. Dadurch wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut, eine feine Schicht aus körpereigenen Substanzen, stark angegriffen."

Während Sie fröhlich duschen, rinnen viele kostbare Mineralstoffe, Eiweiß und Fette durch den Abfluss. Diese sollten besser auf Ihrer Haut bleiben, um vor Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen. "Wer schon kein harter Kerl ist, der morgens in der Dusche unter kaltes oder lauwarmes Wasser springt, sollte trotzdem pro Tag nicht länger als drei Minuten lang und nicht über 35 Grad duschen", rät von Rohr. Am besten gefolgt von einem abhärtenden Dusch-Finale: Ein eiskalter Guss zum Schluss trainiert die Gefäße und kurbelt die Durchblutung an. Wer nur auf den kalten Strahl von oben setzt, tut seiner Haut den größten Gefallen – und wird trotzdem sauber. Von Rohr: "Für die Reinigung eines normal verschmutzten Körpers reichen kaltes Wasser plus Seife."

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