Infektionsgefahr: Warum die Grippe den Winter mag

Bei Grippe hilft nur noch Bettruhe
Das Grippe-Virus mag niedrige Temperaturen

Jedes Jahr eine neue Grippewelle. Je kälter es wird, desto höher die Gefahr, dass Sie sich anstecken

Es liegt nicht am Vitaminmangel, der schlechten Immunabwehr oder an überheizten Räumen, warum uns die Grippe vor allem im Winter erwischt. Es ist das Virus selbst, das sich diese Jahreszeit aussucht. Denn Grippeviren lieben kalte und trockene Luft, haben Forscher der Mount Sinai School of Medicine in New York herausgefunden. "Im Winter ist es wahrscheinlicher, sich das Virus auf dem Weg zur U-Bahn einzufangen, als in einem warmen Raum", sagt Studienleiter Peter Palese.

In Versuchen mit Meerschweinchen beobachteten die Forscher, dass sich das Grippevirus vor allem bei niedrigen Temperaturen und trockener Luft ausbreitet. So steckten sich bei 5° Celsius und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit mehr Tiere bei ihren infizierten Stallgenossen an, als bei höheren Temperaturen und feuchterer Luft.

Vorbeugung: "Der beste Weg sich vor dem Grippe-Virus zu schützen, ist die Impfung", rät Palese.

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