Sitzen in der Hitze: Warum Sie die Sauna überleben

Die letzten drei Minuten in der Sauna sollten Sie sitzend verbringen
Luft transportiert Hitze schlechter als Wasser – so ist die Sauna angenehm

Der Besuch in der 90 Grad warmen Sauna ist gut für den Körper. Ebenso heißes Wasser wäre auf der Haut extrem schmerzhaft

Das Hitzeempfinden des Menschen ist stark von der Wärmeleitfähigkeit des Elements abhängig, das ihn umgibt – in diesen Fällen eben Wasser oder Luft. Wasser transportiert Hitze wesentlich besser als Luft. Gleiche Temperaturen werden so im Nassen extremer wahrgenommen. Während also 90 Grad heißes Wasser schmerzt, ist die Sauna noch erträglich.

Diese Tatsache lässt sich auch beim Aufguss beobachten. Durch das Übergießen des Sauna-Ofens mit Wasser steigt die Luftfeuchtigkeit und damit die Wärmeleitfähigkeit der Luft. Je feuchter die Luft, desto heißer kommt sie einem vor – obwohl die Temperatur in der Sauna durch das zunächst kalte Wasser in Wirklichkeit erst einmal sinkt.

In der Sauna lässt es sich auch aus einem anderen Grund besser aushalten als in beinahe kochendem Wasser: Nur an wenigen Stellen ist es wirklich 90 Grad warm. Grund: Heiße Luft steigt nach oben. Auf den unteren Saunabänken ist es somit kälter und angenehmer.

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