Flüssigkeitshaushalt: Warum wir nachts keinen Durst haben

Zu wenig Schlaf kann dick machen
Im Schlaf verliert der Mensch dank eines Hormons kaum Wasser

Damit der Mensch nachts nicht zum Trinken aufstehen muss, hat die Natur für eine Art Wasserspeicher-System gesorgt

Damit der Körper im Schlaf nicht unbemerkt austrocknet, hat die Natur dem Menschen offenbar eine Wasserspeicherfunktion eingebaut. Das Hormon Vasopressin ist laut einer kanadischen Studie dafür zuständig, dass wir nachts nicht so oft auf die Toilette gehen und deswegen auch nicht nachtrinken müssen, so die Studieautoren von der McGill-Universität in Montreal.

Danach sorgt eine innere Uhr dafür, dass im Schlaf besonders viele Hormone ausgeschüttet werden und der Körper damit eine bessere Balance seines Flüssigkeitshaushalts hält, so die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience. Würde der Mensch nachts genauso viel Wasser verlieren wie am Tag, so die Studienautoren Eric Trudel und Charles Bourque, würde der Körper Gefahr laufen auszutrocknen.

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