Alternative zum Lauftraining: Was bringt Aquajogging?

Frage: Ich interessiere mich fürs Aquajogging. Wie effektiv ist es im Vergleich zum normalen Lauftraining?
Till Steinmaier, per E-Mail
Aquajogging: gelenkschonendes Training
Beim Aquajogging werden Muskeln, Sehnen und Bänder intensiv trainiert – nur der Aufprall fällt weg, die Gelenke werden geschont

Unsere Antwort:

Steht Ihnen das Wasser bis zum Hals, haben Sie entweder ein Problem – oder Sie sind Aquajogger. Der Effekt des nassen Lauftrainings beruht auf dem Wasserwiderstand. Dabei werden Muskeln, Sehnen und Bänder ebenso intensiv trainiert wie beim Laufen auf Asphalt. Nur der Aufprall fällt weg, die Gelenke werden geschont. Trainiert wird mit dem so genannten "AquaJogger": Ein Gurt aus Schaumgummi, "der dafür sorgt, dass der Kopf über Wasser und der Körper senkrecht bleibt, damit jeder Bodenkontakt verhindert wird", sagt Lothar Hirsch, ehemaliger Spitzenathlet und Trainer beim Deutschen Leichtathletik-Verband.

"Beim Aquajogging ist die Lauftechnik wichtig, um effektiv zu arbeiten", erklärt er weiter. "Der Oberkörper sollte aufrecht, Schulter- und Beinachse parallel sein."
Häufiger Fehler: Man beugt sich zu weit nach vorne, um den Wasserwiderstand zu reduzieren.
Tipp: Geht es im Wasser mal enger zu, binden Sie ein Seil an Ihren Gurt, das andere Ende an eine Schwimmleiter. Dann können Sie auf der Stelle treten – Laufband im Wasser

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