Wenn's kalt wird: Was tun bei Erfrierungen?

Achtung Erfrierungsgefahr: Ziehen Sie sich warm an!
Achtung Erfrierungsgefahr: Ziehen Sie sich warm an!

Nicht nur beim Eisklettern ist der Körper niedrigsten Temperaturen ausgesetzt. Auch wer falsch gekleidet ist, riskiert Erfrierungen

Bei Erfrierungen verengen sich die Blutgefäße, das Gewebe bekommt zu wenig Sauerstoff, stirbt ab. Die Haut wird erst rot, dann wachsweiß. Wir sagen, was bei Frostschäden hilft:

  • Zuerst feuchte oder eng sitzende Kleidung vorsichtig ausziehen. Dann die tiefgekühlte Stelle mit der anderen Hand oder unter der Achsel oder zwischen den Beinen vorsichtig aufwärmen. Auf jeden Fall verboten: das Massieren oder das "Warmreiben" des frostigen Körperteils mit Schnee.
  • Wenn die erfrorene Stelle trotzdem keine Farbe zurückerlangt: in lauwarmes Wasser (Achtung, nur wenig über Körpertemperatur!) tauchen und auf diese Art langsam, aber sicher auftauen lassen. Die Entfrostung dauert insgesamt ungefähr zwanzig bis vierzig Minuten).
  • Auf keinen Fall darf die Stelle noch mal erfrieren. Deshalb das Körperteil warm halten (z. B. mit einem Schal). Ein leichter Verband darunter schützt vor Verletzungen und Infektionen. Und danach nichts wie ab zum Arzt.

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