Hilfe bei Prostatitis: Was tun bei Prostata-Entzündung?

Prostata: Probleme des Männer-Organs
Männer zwischen 20 und 45 Jahren sind am häufigsten von Prostata-Problemen betroffen

Aua! Jeder 10. Mann hat einmal in seinem Leben eine Prostata-Entzündung. Wir erklären, was Sie dagegen tun können

Eine Prostatitis werden Sie nur schwer wieder los: In 90 Prozent der Fälle wird die Erkrankung chronisch – das haben Studien der Uniklinik Gießen ergeben.

Symptome: Schmerzen im Unterbauch, am Damm oder in der Blasengegend, häufiger Harndrang mit gleichzeitigen Schmerzen beim Wasserlassen und Ejakulieren. Und: bakterielle Infektionen mit Schüttelfrost und Fieber. Am häufigsten trifft es Männer zwischen 20 und 45. Bei einem Verdacht sofort zum Facharzt! "Je länger Symptome bestehen, desto größer ist die Gefahr, dass so etwas chronisch wird", sagt Professor Andreas Gross, Facharzt für Urologie.

Behandlung: Antibiotika helfen bei bakteriellen Entzündungen. Bakterien sind aber nur in 5 bis 10 Prozent aller Fälle der Auslöser. Ursachen der zumeist chronischen nichtbakteriellen Prostatitis sind noch unklar, die Behandlung ist schwierig. Gross: "Oftmals liegen die Gründe im seelischen Bereich – Stress oder Probleme können Schmerzen in der Beckenregion auslösen."

Vorbeugung: Sex hilft – ob allein oder zu zweit. "Durch Ejakulationen wird die Prostata besser durchblutet, Keime hinausbefördert", erklärt der Arzt. Und: Kälte meiden. Eisfüße und Sitzen auf kalten Böden führen zu mangelhafter Durchblutung des kleinen Beckens – Prostatitis droht! Nach dem Schwimmen die nasse Badehose ausziehen.

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