Autos: Was tun gegen Katzenspuren?

Frage: Mein Auto steht nachts im Freien. Morgens ist es dann überall mit Katzenspuren übersät. Gibt es eine Möglichkeit, die Tiere von dem Blech fern zu halten?
Micha Harzenetter, per E-Mail
In Lüneburg dürfen Katzen die Autos ihrer Nachbarn nicht mehr beflecken
Bevor Sie jemanden verantwortlich machen, müssen Sie erst einmal herausfinden, wem die Katze gehört

Unsere Antwort:

"Die einzige zuverlässige Methode: Decken Sie Ihren Wagen mit einer Plane ab", rät Henning Busse vom Magazin "auto, motor und sport". Das erspart Ihnen im Winter nicht nur das allmorgendliche Scheibenfreikratzen, die Folie schützt auch vor unerwünschten Pfotenspuren. Dann kann zwar keiner mehr über Ihren italienischen Sportwagen staunen, aber andere Alternativen gibt's nicht. Weder technischer noch sonstiger Art. Aber vielleicht spendet Ihnen ja folgendes Urteil des Landgerichts Lüneburg etwas Trost (Az. 1 S 198/99).

Laut seiner Entscheidung muss ein Katzenbesitzer dafür sorgen, dass seine Tiere die Autos der Nachbarschaft nicht erklimmen und als Ruhestätte nutzen. Bei Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld und bei Lackschäden durch Krallen können sogar Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Sie müssen nur beweisen, welche Katze die Kratzer auf Ihrem Wagen verursacht hat, und herausfinden, wem das Tier gehört.

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