Sehschwächen: Welche Risiken birgt das Augenlasern?

Frage: Seit einiger Zeit werden Sehschwächen durch Laser-Technik verbessert oder sogar ganz behoben. Wie ist der neueste Stand der Technik? Welche Risiken birgt der Eingriff, wohin kann ich mich wenden?
Oliver Bracun, Esslingen
Vor jeder OP sollte Ihr Augenarzt Sie sorgfältig beraten
Lassen Sie sich sorgfältig beraten

Unsere Antwort:

Zur Korrektur von Fehlsichtigkeit stehen verschiedene Lasertechniken und Methoden zur Verfügung. Gleich vorweg: Eine deutliche Sehverbesserung im Vergleich zu Brille oder Kontaktlinse ist jedoch in der Regel nicht zu erwarten. Je nach Art und Höhe der Fehlsichtigkeit sind die Verfahren und auch die Risiken vollständig unterschiedlich zu beurteilen.

Ob Sie für eine solche Operation überhaupt in Frage kommen, kann nur nach gründlicher Untersuchung und Beratung entschieden werden. Die Kosten von 2500 bis hin zu 5000 Euro für eine Femto- oder Aberrometer-gestützte LASIK werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die größten Erfahrungen liegen derzeit für die Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem Excimer Laser vor. Dabei wird Hornhautgewebe durch Laserpulse direkt abgetragen. Das Verfahren wird "Photorefraktive Keratektomie" genannt und ist bis zu einer Korrektur von minus 6 Dioptrien Kurzsichtigkeit als "wissenschaftlich anerkannt mit geringer Komplikationsrate" bezeichnet worden. Um Ihren Fall in Bezug auf Eignung und Risiken abzuklären, sollten Sie sich an Ihren Augenarzt wenden.

Weitere Infos gibt es unter operationauge.de.

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