Vom Kopf bis in die Beine: Weniger geheime Stress-Anzeichen

Bei Stress sind Sie anfälliger für Erkältungen

Natürlich kann sich Stress auch anders auswirken: die elf häufigsten durch Stress ausgelösten Krankheiten

Kopf
Spannungs-kopfschmerzen, Migräne. Häufige Symptome, denn der Blutfluss zum Gehirn wird durch Spannungen in der Nacken- und Kopfmuskulatur beeinflusst, genauso wie durch hohe Konzentrationen von Stresshormonen wie Adrenalin. Schlechtes Gedächtnis. Stress stört den Abruf von Informationen im Hirn. Die Konzentration schwindet.

Nase
Erkältungen. Hohe Konzentrationen von Stresshormonen behindern das Immunsystem und machen anfälliger für Infektionskrankheiten wie z. B. Schnupfen.

Lippen
Herpes. Der Virus „schläft“ normalerweise und kann erst aktiv werden, wenn das Immunsystem geschwächt ist, beispielsweise aufgrund seelischer Belastungen.

Brustkorb
Brustschmerzen. Unter Anspannung erhöhen sich Blutdruck und Pulsschlag. Bei einer Schädigung der Herzkranzgefäße kann das Herz diese erhöhten Anforderungen nicht bewältigen, weil es nicht optimal mit Blut versorgt wird. Das löst dann den Schmerz aus. Asthma. Stress-Situationen können Anfälle auslösen.

Haar
Haarausfall. Die schlechtere Durchblutung durch verspannte Nackenmuskulatur reduziert die Versorgung der Follikel.
Trichotillomania. Fachausdruck für zwanghaftes Ausreißen der Haare. Ursache ist häufig Stress.

Kieferknochen
Schmerzende Kiefer. Wer Sorgen hat oder unter Druck steht, beißt oft unwillkürlich die Zähne zusammen. Das kann zum Krampf der Kaumuskulatur führen und zum Verschleiß der Zähne durch nächtliches Pressen und Knirschen.

Haut
Schuppenflechte, Neurodermitis. Die genaue Ursache ist unbekannt, erfahrungsgemäß verschlechtern sich diese Krankheiten allerdings durch psychische Belastungen.

Penis
Impotenz. Erektionsprobleme treten besonders häufig bei gestressten Männern auf, denn das Stresshormon Adrenalin behindert die optimale Blutzufuhr in den Penis.

Beine
Unruhige Beine (Restless-Legs-Syndrom). Die Betroffenen spüren vor allem nachts Stiche wie von Nadeln und Brennen in den Beinen, sie haben das unwiderstehliche Bedürfnis, diese zu bewegen. Psychische Belastung verschlimmert das Problem.

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