Hormone: Weniger Spermien durch gespritztes Testosteron?

Frage: Kann zugeführtes Testosteron wirklich die Produktion der Spermien verringern?
Mike S., per E-Mail
Eingeschränkte Spermienproduktion durch gespritzte Testosteron?
Finger weg von Testosteron! Gespritzt bringt es den Hormonhaushalt ordentlich durcheinander

Unsere Antwort:

Normalerweise wird das männliche Hormon Testosteron in den Hoden produziert. Es ist wichtig für die Reifung der Spermien. Von den Hoden gelangt das Hormon durch die Blutbahn in das Gehirn und signalisiert, dass ausreichend Testosteron vorhanden ist. Wenn man das Hormon als Muskelaufbaupräparat ins Gewebe spritzt, kommen Hoden und Hirn durcheinander. Das Gehirn denkt, es sei ausreichend Testosteron vorhanden und drosselt die körpereigene Produktion. Dann ist die Menge für die Spermienreifung aber zu gering, Konsequenz: Die Zeugungsfähigkeit lässt nach. Deswegen: Finger weg von Testosteron! Es steht aus gutem Grund auf der Liste der verbotenen Dopingmittel.

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