Getrennte Betten: Wer allein schläft, ist geistig fitter

Sex vor dem Schlaf
Zu zweit schläft Mann ruhiger, allein ist er aber geistig reger

Männer, die mit ihrer Partnerin in einem Bett schlafen, brauchen länger zur Lösung kognitiver Aufgaben

Männer schlafen besser, wenn ihre Partnerin neben ihnen liegt – und sind am Morgen weniger leistungsfähig, so eine österreichische Studie. Die Wahrnehmung weiblicher Hormone könne die intellektuellen Fähigkeiten von Männern negativ beeinträchtigen, zitiert Gerhard Klösch von der Uni Wien frühere Studien.

Der Studienleiter und sein Team hatten das Schlafverhalten von Paaren untersucht, die es gewohnt waren, mal getrennt und mal zusammen zu schlafen. Ein "Aktigraf" maß die Bewegungen während der Nacht: Während die Männer zu zweit ruhiger schliefen, war es bei den Frauen umgekehrt.

Sex vor dem Schlaf
Auch Sex vor dem Schlaf wirke sich bei Männern und Frauen unterschiedlich aus: Objektiv betrachtet schlafen Frauen danach noch unruhiger, haben am Morgen aber dennoch ein positiveres Empfinden. Für Männer dagegen habe die Schäferstunde vor dem Schäfchenzählen sowohl objektiv als auch subjektiv positive Folgen, fanden die Forscher heraus.

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