Schlafen Sie gut: Wer früher schläft, is(s)t schneller schlank

Der gut schläft, isst gesünder
Schlafen statt snacken: Eindeutig die bessere (und gesündere) Wahl

Gute News für alle Schlafmützen, denn: Denn wer früh zu Bett geht, futtert am nächsten Tag weniger und fördert ein gesundes Essverhalten. In diesem Sinne: Gute Nacht!

Ein erholsamer Schlaf ist das A und O, denn mit dem Schlaf steht und fällt sowohl die Laune als auch die Leistungsfähigkeit. Wer regelmäßig früh zu Bett geht und ausreichend schläft ist eindeutig im Vorteil und nimmt zudem am nächsten Tag weniger Kalorien zu sich. Das ist das Ergebnis einer Datenauswertung von mehr als 850.000 Jawbone UP Fitness-Trackern. Die UP-Tracker zeichnen nämlich sowohl das Ernährungs- als auch das Schlafverhalten auf.

Schlank im Schlaf? Ein Traum wird wahr 

Zahlreiche Studien konnten in der Vergangenheit bereits nachweisen, dass ungenügender beziehungsweise schlechter Schlaf die Freisetzung von bestimmten Hormonen beeinträchtigt, die unter anderem das Hunger- und Sättigungsgefühl beeinflussen. Heißt: Wer unter Schlafentzug leidet, nimmt (meist durch ungesunde Snacks) mehr Kalorien zu sich, als  Menschen mit einem gesunden Schlafverhalten. Sind Menschen, die besser schlafen, also weniger hungrig und vielleicht sogar eher bereit sich gesund zu ernähren? Für die Analyse wurden die Anzahl der Schlafstunden, die durchschnittliche Bettgehzeit, die Abweichungen von dieser Bettgehzeit und die Schlafstadien sowie Alter, Geschlecht und BMI und die Anzahl der Nahrungsmitteleinträge ausgewertet. Bei ihrer Auswertung kam unter anderem heraus, dass Normalgewichtige UP-Nutzer, die in der Regel gegen 21:30 ins Bett gingen, am nächsten Tag rund 220 Kalorien weniger aufnahmen – im Vergleich zu den "Nachteulen", die sich erst um 2:30 aufs Ohr hauen. Allerdings werden  „Nachteulen“ hier nur anhand ihrer Bettgehzeit definiert. Wie lange Sie geschlafen haben, spielt bei der Betrachtung keine Rolle. Die zuständige Datenanalystin Kirstin Aschbacher sagte in einem Interview mit der Huffingtonpost dazu: "Wenn du eine Stunde früher ins Bett gehst, und das ein Jahr lang durchhältst, würde dies, theoretisch, zu einer Gewichtsreduktion von rund zwei Kilogramm führen - ohne jegliche Aktivitätsveränderung.”

"Frühaufsteher" haben gesünderen Lifestyle

Die Auswertungen der Ernährungstagprotokolle zeigte zudem, dass diejenigen, die früh zu Bett gehen (zwischen 19:00 und 23:00 Uhr), generell einen gesünderen Lebensstil zu haben scheinen. Sie greifen nämlich viel öfter zu Obst, Gemüse, ballaststoffreichen Kohlenhydraten, fettarmen Proteine und gesunde Fetten. Wer sehr spät zu Bett geht – also zwischen 23:00 und 3:00 Uhr – neigt laut der Auswertung eher zum Genuss von Kaffee, Alkohol, Zucker, ungesunden Fetten und Kohlenhydratbomben. 

Ausgeschlafen UND gesund: Frühaufsteher sind eindeutig im Vorteil – © PR

Fazit: Natürlich ist dies keine Studie, wissenschaftlich bewiesen wurde hier also nichts. Fest steht aber: Ausreichend Schlaf kann in keinem Fall schaden. Und wenn allein das dazu führen könnte, dass Sie automatisch ein paar überflüssige Kalorien sparen, ist das doch schon viel wert. Dazu müssen Sie einfach nur regelmäßig bis 23:00 Uhr in der Koje liegen – das kriegen Sie hin! Es sagt ja auch niemand, dass Sie allein schlafen müssen ... 

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