Alkoholmissbrauch: Wer viel arbeitet, trinkt auch mehr

Die paar Feierabendbierchen mit den Kollegen sollten Sie nicht zu leichtfertig trinken
Die paar Feierabendbierchen mit den Kollegen sollten Sie nicht regelmäßig trinken

Lange Arbeitstage erhöhen das Risiko, Alkoholiker zu werden, um ein Dreifaches

Wer mehr als 10 Stunden pro Tag bei der Arbeit verbringt, erhöht offenbar das Risiko, an Alkoholismus zu erkranken. Arbeitnehmer mit Arbeitszeiten bis zu 50 Stunden und mehr pro Woche greifen öfter zur Flasche und sind gegenüber Unbeschäftigten 3,3 Mal stärker bedroht, so eine an der University of Otago in Neuseeland durchgeführte Studie.

Die Ursachen dafür sieht Studienleiterin Sheree Gibb vor allem darin, dass durch Alkoholgenuss Stressymptome gelindert würden. Zudem regten lange Arbeitszeiten dazu an, durch das Gemeinschaftsgefühl eine gesellige Atmosphäre entstehen zu lassen, in der grundsätzlich mehr Alkohol getrunken werde.

Die Gefahren des wahllosen Alkoholgenusses: "Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsvermögen werden eingeschränkt, die Risikobereitschaft steigt. Und auch die Fähigkeit, mit Kritik richtig umzugehen, lässt nach", so Gibbs

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