Papa unter Druck: Werde ich meiner Vaterrolle gerecht?

Frage: Ich freue mich über unser Baby, fühle mich aber in meiner Vaterrolle überfordert. Was kann ich tun?
Vincent Haupt, per E-Mail
Wie soll das Kind nur heißen?
Vaterrolle: Muten Sie sich nicht zuviel zu

Unsere Antwort:

Kein Wunder, denn viele Väter stellen heute extrem hohe Ansprüche an sich selbst. Arbeiten, nebenher wickeln, füttern, nachts aufstehen, Gratulanten empfangen und dabei Glückseligkeit ausstrahlen – das scheint Standard geworden zu sein. "Seien Sie ehrlich zu sich und Ihrer Frau", rät Andrea Bolz, Geschäftsführerin des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V., "fragen Sie Ihre Frau, wie Sie ihr am besten helfen können. Sagen Sie auch, was Sie nicht leisten können."

Da zu sein und zuzuhören hilft manchmal mehr als Aktionismus. Vertrösten Sie Besucher um ein paar Wochen, um mehr Ruhe in den Babyalltag zu bekommen. Andrea Bolz: "Ein Kind ändert das tägliche Leben wie nichts anderes zuvor. Nehmen Sie einfach hin, dass das eine schwierige Zeit ist, die aber nicht ewig andauert, und verabschieden Sie sich vom Image des allzeit glücklichen Strahlepapis."

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