Eigener Weblog: Werden Sie Chefredakteur

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Bei Bildblog können Sie Ihren Frust über Deutschlands umstrittenstes Boulevardblatt loswerden

Lassen Sie die ganze Welt an Ihren tief schürfenden Einsichten teilhaben, Herr Chefredakteur!

Die am weitesten verbreitete Methode ist das Weblog, kurz: Blog. Eigentlich mehr ein Internet-Tagebuch als eine Zeitung. Blogs haben sich mittlerweile zur echten Printmedien-Alternative gemausert. Das liegt daran, dass sie auf aktuelle Ereignisse sofort reagieren können. Sie lassen sich jederzeit aktualisieren. Das bekannteste Blog hat sich auf die Kritik an der größten Tageszeitung spezialisiert – besuchen Sie mal www.Bildblog.de.

Low-End-Lösung
"Ein guter Einstieg für Anfänger ist ein vorgefertigtes Angebot, etwa www.Blogger.de“, sagt Fiete Stegers, Redakteur beim Internet-Portal www.onlinejournalismus.de. „Außerdem empfehlenswert sind www.Myblog.de und www.Twoday.net.“ Es dauert es nur wenige Minuten sich zu registrieren und seinem Blog Titel und Erscheinungsbild zu verpassen. Selbst für komplette Computerlaien ist jeder Schritt gut erklärt. Fotos laden Sie von Ihrem eigenen Rechner aus auf den Server und veröffentlichen sie dann im Internet. Auch Video-clips kann man in sein Blog stellen, allerdings über den Umweg von Seiten wie www.blip.tv: registrieren lassen, Videodateien kostenlos auf einen Server stellen und dort einen Link zur eigenen Website setzen. Falls Sie E-Mails von Ihrem Handy aus verschicken können, ist Ihr Blog auch unterwegs aktualisierbar.

Genügt ein solches Blog nicht Ihren Ansprüchen, bauen Sie auf Ihrer eigenen Website ein Online-Magazin auf. Das hat den Vorteil, dass Sie vollkommen freie Hand bei Inhalt und Erscheinungsbild Ihrer Seite haben und nicht auf die vorgegebenen Designs beschränkt sind. Außerdem können Sie professionellen Online-Portalen – etwa www.MensHealth.de – nacheifern und verschiedene Rubriken erstellen, die von Ihrer Startseite aus angewählt werden. Dafür müssen Sie eine eigene Domain beantragen (bei Ihrem Internet-Provider) und dann Ihre Seite einrichten. Dank grafischer Webseiten-Editoren wie Go Live von Adobe (zirka 430 Euro) oder NVU (Gratis-Download unter www.nvu.com) ist es auch ohne Programmierfähigkeiten möglich, professionell aussehende Webseiten zu erstellen. Ist dieser Schritt geschafft, können Sie veröffentlichen, was Sie wollen – ist ja schließlich Ihre Seite.

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