Arztsuche: Werden sie gut behandelt?

Deutsche gehen häufig zum Arzt
Nicht jeder Arzt ist gut genug für Sie

Sie sollten wissen, was Ihr Arzt taugt, bevor es darauf ankommt. Neun Indizien, ob Sie in guten Händen sind

Kaum ein Arzt gleicht dem anderen. Neun Punkte, an denen Sie einen guten Arzt erkennen:

Wartezeit
Wenn Sie sich an einen Termin halten, dann können Sie das auch von Ihrem Arzt erwarten. Es ist Ihr gutes Recht. Vertane Zeit können Sie theoretisch in Rechnung stellen. Auf jeden Fall sollten Sie einen neuen Arzt suchen.

Begrüßung
Freundliches Personal, der Arzt begrüßt Sie mit Namen? Gut! Respekt dem Patienten gegenüber ist wichtig. Hier sind Sie in guten Händen.

Hygiene
Die Praxiseinrichtung und die Kleidung aller Mitarbeiter müssen top gepflegt sein. Achten Sie auf frisch gewaschene Hände und Einweghandschuhe. Unter Schmuddelbedingungen gedeihen Keime aller Art.

Information pur
Jeder wichtige Behandlungsschritt sollte begründet und erklärt werden. Meiden Sie Ärzte, bei denen Sie sich überrumpelt fühlen.

Kein Fachchinesisch
Wer auf Latein fachsimpelt, verdeckt möglicherweise nur Wissenslücken. Oder er legt keinen Wert darauf, dass Sie ihn verstehen. Fragen Sie nach, verlangen Sie Erklärungen. Kann er sie nicht bieten, dann waren Sie das letzte Mal da.

Foto-Shooting
Ein teures Röntgengerät soll sich rasch amortisieren. Kritiker halten mehr als die Hälfte aller Röntgenbilder für überflüssig. Und das auf Kosten Ihrer Gesundheit. Fragen Sie, ob die Aufnahme wirklich nötig ist. Gute Ärzte haben gute Argumente.

(Ab-)Rechnung
Privatpatienten bekommen oft saftige Rechnungen präsentiert. Kassenpatienten sollte das nicht passieren. Angebote außerhalb der Kassenleistungen sollte der Arzt sehr gut begründen können.

Zweitarzt
Bei schwerwiegenden Entscheidungen sollte man sich zusätzlich absichern. Der Arzt muss Verständnis haben, dass Sie eine zweite Meinung einholen. Hat er das nicht, sollten Sie gleich ganz beim „Zweitarzt“ bleiben.

Vernetzt
Gut funktionierende Computer deuten auf eine gut organisierte Praxis. Personal, das über den PC flucht, ist überfordert. Auch das spricht im Zweifel gegen einen Arzt.

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