Jogging für Morgenmuffel: Wie aktiviere ich morgens meinen Kreislauf?

Frage: Tagsüber könnte ich stundenlang laufen, beim morgendlichen Joggen allerdings würde ich am liebsten bereits nach 100 Metern aufgeben. Was kann ich daran ändern?
Alex H., Landsberg
Wer am Morgen laufen möchte, muss zunächst seinen Kreislauf darauf einstellen
Ein leichtes Frühstück und etwas Gewöhnungszeit - dann klappt es auch mit dem morgendlichen Laufen

Unsere Antwort:

Das Leben des Menschen unterliegt einem bestimmten Rhythmus, dem Biorhythmus. "Und der ist bei allen Menschen ähnlich", sagt der ehemalige Weltklasse-Marathonläufer Kurt Stenzel. Die besten Trainingszeiten sind demnach der späte Vormittag (10 bis 12 Uhr) sowie der späte Nachmittag (16 bis 19 Uhr). "Wer aber trotzdem, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, früh morgens laufen muss, sollte seinen Körper langsam an die Belastung gewöhnen", rät der Experte. "Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier."

Frühstücken Sie also morgens leicht verdauliche Kohlenhydrate, zum Beispiel zarte Haferflocken in Apfelsaft, dazu eine Tasse Kaffee, das regt den Kreislauf an. Und dann langsam loslaufen und das Tempo erst allmählich steigern. Haben Sie ein wenig Geduld und zwingen Sie sich nicht gleich zu neuen Rekorden. Noch ein Tipp: Denken Sie daran, Ihrem Körper am Abend ausreichend Energie in Form von Kohlenhydraten zuzuführen – sonst laufen Sie morgens ganz schnell auf Reserve.

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