Flug-Nachwirkungen: Wie der Jetlag rasch verfliegt

Sie fliegen gen Osten? Essen Sie an Bord kohlenhydratreich!
Sie fliegen gen Osten? Bestellen Sie an Bord kohlenhydratreiche Kost, die lässt Sie besser schlafen

Fliegen Sie nach Westen oder nach Osten? Für jedes Ziel haben wir die besten Anti-Jetlag-Tipps

Ursache: Der Flug durch die Zeitzonen bringt die innere Uhr durcheinander. Man fühlt sich schlapp, kann sich schlecht konzentrieren und ist leicht reizbar. Viele leiden nach langen Interkontinentalflügen auch an Verdauungsproblemen.

Vorm Abflug Passen Sie Ihre Ess- und Schlafzeiten einige Tage lang an. Wenn Sie dann Richtung Westen (Amerika) reisen, versuchen Sie, später zu essen, später schlafen zu gehen und aufzustehen. Bei Reisen in den Osten (Asien) verlegen Sie alles nach vorne.

Während des Fluges: Die Luft im Flieger ist sehr trocken. Austrocknung kann den Jetlag aber verstärken. Deshalb viel trinken – allerdings weniger Alkohol und koffeinhaltige Getränke: Beide verstärken den Harnfluß und trocknen so zusätzlich aus.

Stellen Sie, sobald Sie in der Maschine sitzen, Ihre Uhr auf die Zeit des Ankunftsortes.

Wenn Sie nach Westen reisen und am Nachmittag landen, empfiehlt sich lediglich ein Nickerchen an Bord. Um wach zu bleiben, bewegen Sie sich (im Gang auf und ab gehen, regelmäßig die Glieder strecken).

Fliegen Sie über Nacht nach Osten, sollten Sie möglichst viel schlafen. 

Fürs Bordessen gilt: Eiweißreiches (Fleisch, Fisch, Milch) macht auf dem Weg in den Westen munter. Geht’s gen Osten, wählen Sie Kohlenhydrate (Kartoffeln, Nudeln, Reis).   

Nach der Ankunft: Versuchen Sie, gleich nach der Landung den neuen Tagesrhythmus zu leben. Bleiben Sie wach, solange es hell ist, und versuchen Sie zu schlafen, wenn es dunkel ist. Stellen Sie den Wecker, damit Sie am Morgen des nächsten Tages auch zeitig aufstehen. Halten Sie sich tagsüber viel im Freien auf, um die Melatonin-Produktion zu bremsen. Lassen Sie den Mittagsschlaf ausfallen und ruhen Sie dafür ausreichend in der Nacht.

Pro durchflogener Zeitzone braucht der Körper normalerweise einen Tag zur Anpassung. Am leichtesten fällt ihm das, wenn man abends am Zielort ankommt, noch etwas Leichtes ißt und gegen 23 Uhr Ortszeit schlafen geht. Widerstehen Sie in jedem Fall der Versuchung, sich zu früh ins Bett zu legen – damit verschieben Sie die Anpassung nur auf den nächsten Tag.

Ab in die Sonne: Wer morgens oder tagsüber landet, sollte sofort in die Sonne gehen. Wenn Licht ins Auge trifft, werden Botenstoffe ausgeschüttet, die dem Gehirn signalisieren, daß eine Aktivphase beginnt. Bewegung unterstützt dabei.

Schnell heimisch werden: Übernehmen Sie sofort den Tagesrhythmus vor Ort, etwa die Mahlzeiten. Stellen Sie Ihre Uhr um und denken Sie nicht dauernd „Zu Hause würde ich jetzt gerade …“. Auf keinen Fall tagsüber ein Nickerchen machen – dadurch verlängern Sie die Anpassungszeit.

Wenn Sie zu den falschen Zeiten Hunger bekommen, futtern Sie lediglich einen kleinen Snack (etwa Obst); die großen Mahlzeiten sparen Sie sich für die passenden Essenszeiten auf.

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