Fitness-Uni: Wie hole ich mir Motivation zum Training?

Stephan Geisler lehrt an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Bei uns beantwortet der Sportwissenschaftler Ihre Fragen zum Krafttraining, diesmal zum Thema mentale Tricks beim Krafttraining
Frage von Andreas von Münchow (Görlitz), per Mail

Stephan Geisler lehrt an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Bei uns beantwortet der Sportwissenschaftler Ihre Fragen zum Krafttraining, diesmal zum Thema mentale Tricks beim Krafttraining

Mentale Tricks, die Sie zum Training motivieren, gibt es diverse. Sie können sich zum Beispiel einen Trainingspartner suchen. Mit diesem Kumpel vereinbaren Sie dann feste Workout-Termine, etwa den Montagabend zur Brust-Einheit. Der Effekt: Sie kontrollieren sich gegenseitig und erhöhen den Druck, das Training in jedem Fall zu absolvieren. Auch ein Personal Trainer hilft hier weiter. Das anfallende Honorar dürfte ein zusätzlicher Anreiz sein, kein Workout nicht zu verpassen.

Eine Challenge kann Ihnen ebenfalls die nötige Motivation verpassen. Fordern Sie sich selbst heraus, indem Sie sich bestimmte Trainingsziele stecken. Diese können sich einerseits auf exakte Muskelgruppen konzentrieren, etwa: in 8 Wochen endlich eine breite Brust. Andererseits funktionieren auch ganzheitliche Challenges, zum Beispiel den Körperfettanteil um mindestens 3 Prozent zu senken.

Schon ein einziges Training sorgt für einen Trainingseffekt. Ja, Sie haben richtig gehört. In der Sportwissenschaft ist bekannt, dass man einen gewissen Trainingsstand mit nur einem Workout pro Woche aufrecht erhalten kann. Wer beim Bankdrücken also 100 Kilo schafft, der kann diese Leistung mit lediglich einer intensiven Bankdrück-Einheit pro Woche aufrecht erhalten, Bedeutet für Sie: Jedes Training zählt. Ist das nicht Motivation genug?

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