Stellenanzeigen richtig lesen

1200_Beruf_Stellenanzeige
Er fasste eine neue Stelle ins Auge

Die Zeitungsannonce verrät mehr über den neuen Job, als Sie denken. Hier stehen die häufigsten Vokabeln und ihre wahren Bedeutungen.

Der Chef nervt Sie mal wieder zu Tode, und Ihre Beförderung ist seit zwei Jahren überfällig. Bevor Sie sich auf die nächste Stellenanzeige bewerben, sollten Sie diese erst mal genau lesen. Angelika Steiger, Personalexpertin von Voss & Partner in Stuttgart erklärt, was sich hinter den gängigen Formulierungen in den Zeitungsanzeigen verbirgt:

Teamfähigkeit
Einzelkämpfer werden hier nicht glücklich. Sie müssen konstruktiv kritisieren, aber auch Kritik verkraften können, sich Arbeit abnehmen lassen und auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter vertrauen.

Mobilität
Klar sind Sie mobil. Aber was ist, wenn Sie für den neuen Job umziehen müssen, keinen festen Arbeitsplatz haben und Ihnen Dienstreisen ins Ausland drohen?

Leistungsbezogenes Gehalt
Zum Fixgehalt kommt je nach Leistung eine Zulage. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Boss immer befriedigt, sollte Beamter werden oder gleich bei Abschluss des Arbeitsvertrags objektive Leistungskriterien vereinbaren.

Flexible Arbeitszeiten
Klar können Sie Ihre Arbeitszeiten selbst einteilen. Meist bedeuten diese Worte jedoch: Überstunden schieben und das Privatleben unterordnen.

Entwicklungsmöglichkeiten
Nichts für eingefahrene Experten. Hier ist richtig, wer neue Herausforderungen sucht und für berufliche Veränderungen stets offen ist.

Zielstrebigkeit
Eine Ausbildung ohne viele Ehrenrunden und Zeitlöcher sollte schon in Ihrem Lebenslauf erkennbar sein.

Überdurchschnittliche Noten
Examen besser als 2,5? Bewerben Sie sich! Oder Praktika und Auslandserfahrungen angeben.

Sponsored SectionAnzeige