Der Tick zuviel: Wie Macken die Liebe killen

Am Anfang fand er ihre Grimassen noch ganz witzig
Anfangs beeindrucken Sie Ihre Freundin als Partygorilla noch; irgendwann ist sie nur noch genervt

Anfangs findet Ihre Freundin Ihren Lieblingswitz noch lustig. Doch beim 99. Mal könnte sie ihre Koffer packen

Wer ständig in der Nase bohrt und dabei auch noch rülpst, muss damit rechnen, ganz plötzlich als Single zu enden. Denn schlechte Angewohnheiten können laut einer Studie an der US-Uni Louisville zu einer regelrechten "Sozial-Allergie" führen. Am Anfang mögen kleine Macken wie kindische Kosenamen in Gesellschaft oder nur über die eigenen Witze zu lachen ganz amüsant sein. Doch nach und nach tragen die Marotten dazu bei, dass der Andere zunehmend allergisch auf die ständigen "Nerv"-Attacken reagiert, so die Forscher. Anfangs fiele die Reaktion auf die Kleinigkeiten noch gering aus. Auf Dauer würden die Genervten immer sensibler. Zudem empfinden sie das dauernde Fehlverhalten ihres Partners zunehmend als respektlos, wenn keine Rücksicht auf bestehende Empfindlichkeiten genommen wird.

Drohende Entromantisierung

Weitere beziehungstödliche Kleinigkeiten seien ständige Nörgelei am Outfit des Anderen, das Verstellen des Radios im Auto (ohne Fragen), erfundene Geschichten, um in der Gesellschaft zu glänzen oder ungebremste Flatulenz. Für Ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler anhand von 160 Beziehungen, welche schlechten Verhaltensweisen zu einer "Entromantisierung“ führen.

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