Der richtige Treibstoff: Wie Sie Ihren Stoffwechsel-Motor auf Touren bringen

Schwimmen Sie Ihrem inneren Schweinehund davon

Lassen Sie die Maschine brummen. Denn Ausdauersport verbrennt Kalorien auch nach dem Training. Mit welchen Tricks Sie die besten Erfolge erreichen

Das Tolle an Ausdauerleistungen ist: Wer seinen Stoffwechsel-Motor auf Touren bringt, hat auch nach dem Training noch etwas davon. Stunden nach Ende der Einheit ist der Stoffwechsel, auch der Fettstoffwechsel, verstärkt aktiv. Der Grundumsatz erhöht sich auch in den Stunden nach dem Training, da die Muskeln nachheizen.

Regenerative Prozesse im Körper transportieren Schadstoffe, die beim Verfeuern im Training zurückgeblieben sind, aus den Muskelzellen ab. Der gesamte Körper zeigt eine höhere Leistungsbereitschaft, die Belastung wirkt nach. Das kommt Ihnen gelegen, denn es verbraucht Energie – Kalorien! Regelmäßiger Ausdauersport steigert den Energieverbrauch des Körpers also dauerhaft.

Auch Pausen powern
Damit das Ausdauertraining seine Wirkung erzielt und die gewünschten Abnehm-Erfolge liefert, sind einige Grundregeln zu beachten. Das wichtigste Trainingsprinzip: Fordern Sie Ihren Körper regelmäßig. Soll das Ausdauertraining nachhaltig wirken, also sowohl die Ausdauer steigern als auch Ihren Fettstoffwechsel intensivieren und zu langfristigen Abnehm-Erfolgen führen, müssen Sie regelmäßig ran: mindestens 2-mal, besser 3- bis 4-mal pro Woche. Nur so lässt sich Ausdauertraining planvoll zum Abnehmen einsetzen.

Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, dieselbe Disziplin beziehungsweise dieselben Muskelgruppen an zwei direkt aufeinanderfolgenden Tagen zu trainieren. Nur wenn der Körper nach dem Training Zeit hat zu regenerieren, führt das Training zu einer gesteigerten Ausdauerleistung – und damit zu einer noch besseren Basis fürs Abnehmen. In der Regel sollte auf einen Tag mit einer Trainingseinheit ein Tag Regeneration folgen. Wenn Ihr voller Wochenplan lediglich kurze frühmorgendliche Einheiten zulässt und Sie sich dabei nicht voll auspowern, kann es unter Abnehm-Gesichtspunkten okay sein, jeden Morgen eine kurze Einheit zu absolvieren. Wechseln Sie dann möglichst die Belastungsform – wer die Wahl hat, kann zum Beispiel abwechselnd einen Tag laufen und einen Tag biken. Erwarten Sie auf diese Weise aber bitte keine großen Leistungssteigerungen!

Erhöhen Sie Ihr Trainingspensum langsam, aber kontinuierlich. Und setzen Sie immer wieder neue Reize, beispielsweise durch kurze Intervall- oder Fahrtspiel-Einheiten. Auf die Weise werden Muskulatur und Stoffwechsel ebenfalls zur Anpassung animiert, wachsen beziehungsweise werden leistungsfähiger – alles im Sinne Ihres Abnehmvorhabens!

Der Kraftstoff macht's
Eine Möglichkeit, den Abnehmprozess durch Ausdauertraining noch zu intensivieren: Stellen Sie Ihrem Körper nur ausgewählten, hochwertigen Treibstoff zur Verfügung. Das beste Aufputschmittel für Ihren Stoffwechsel ist Eiweiß. Proteinreiche Kost aktiviert den Stoffwechsel in wesentlich stärkerem Maße als fett- oder kohlenhydratreiches Essen. Bei der Verarbeitung von Proteinen muss Ihr Körper mordsmäßig ackern – und zwar messbar: Die Körpertemperatur steigt, Sie kommen ins Schwitzen. Deshalb dürfen Sie auch an Trainingstagen gerne zu Fleisch, Fisch, Soja- und anderen eiweißhaltigen Produkten greifen. Auch wenn immer wieder Gegenteiliges behauptet wird: Für ein lockeres, extensives Ausdauertraining, wie Sie es im Zuge dieses Bestform-2010-Programms betreiben, brauchen Sie keine zusätzlichen Kohlenhydrate!

Ganz im Gegenteil – meiden Sie sämtliche kohlenhydratreichen Lebensmittel wie Pasta und Weißbrot, Schokolade, Weingummi und Cola, denn sie alle bremsen den Fettabbau.

Wichtig: Nehmen Sie nie mehr als 5 Kilo pro Monat ab! Sie schwächen sonst Ihren Körper zu sehr, die Gefahr des Jo-Jo-Effekts steigt. Und: niemals aufgeben!

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