Verteidigen Sie sich mit Wing Tsun

Der chinesische Kampfsport stärkt das Reaktionsvermögen, um bei einem Angriff schnell zu reagieren
Im Ernstfall effektiv verteidigen

Die Kampftechnik Blitzdefence ist eine Verteidigungs-Strategie gegen Schläger wenn es brenzlig wird – und die Grundzüge sind in sechs Monaten lernbar. Überzeugen Sie sich davon: Wir schenken Ihnen ein Probetraining.

Ärger können Sie immer bekommen: Wenn Sie die scharfe Rockerbraut am Tresen zu lange ansehen oder einfach zu gut Dart spielen. Im Falle eines Falles sollten Sie wissen, wie Sie Ihre Haut retten können.

Eine effektive Methode dafür ist Wing Tsun (WT). Die Technik ist kein Sport, „sondern realistischer Nahkampf, die reine Verteidigung“, sagt Keith R. Kernspecht, der höchstgraduierte WT-Lehrer Europas und Cheftrainer der Kampfkunstorganisation EWTO. „Es geht dabei nicht um effekthaschende Showtechniken, Akrobatik oder Kraft, sondern lediglich um die Abwehr einer Gefahr.“ Vor allem jedoch geht es nicht um das Siegen, sondern um das Verhindern eines Kampfes, um Schadensbegrenzung.

Das Besondere an der Methode, die der Großmeister Blitzdefence getauft hat, ist die Konzentration auf wenige Übungen. „Drei bis vier Bewegungen reichen aus, um einen Schläger innerhalb von zwei Sekunden auszuschalten“, sagt Kernspecht, der seit mehr als 15 Jahren militärische und polizeiliche Elite-Einheiten wie das FBI unterrichtet und den chinesischen Kung-Fu-Stil Mitte der siebziger Jahre nach Europa brachte. „Je weniger Techniken man kennt, desto weniger Entscheidungen muss man in der Stress-Situation eines Angriffs treffen.“

Die Grundlagen von Wing Tsun sind (bei drei Stunden Training pro Woche) innerhalb von sechs Monaten erlern- und einsetzbar. Damit Sie dieses Programm einmal hautnah miterleben können, schenken wir Ihnen eine Woche Probetraining in einer der rund 1500 WT-Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie müssen dort lediglich den Gutschein aus dem aktuellen Men´s Health vorlegen.

Eine Wing Tsun Schule in Ihrer Nähe finden Sie hier: http://www.ewto-kampfkunstschulen.de

Die Rechtslage: Was ist Notwehr?

Rechtsanwalt Dr. Thomas Etzel, zugelassen unter anderem beim Bayerischen Obersten Landesgericht, klärt auf:

Der Aggressor befindet sich grundsätzlich im psychologischen Vorteil, weil er bestimmen kann, wann er angreift. Gelingt es dem Angegriffenen, sich in Notwehr so effektiv selbst zu verteidigen, dass der Aggressor dabei verletzt wird, kann es passieren, dass sich das Opfer anschließend auch vor Gericht verteidigen muss. Manche Staatsanwälte und Richter haben gegenüber Kampfsportlern Vorurteile. In Verhandlungen neigen sie oft dazu, das komplexe Kampfgeschehen in einzelne Handlungsabschnitte zu zerlegen und darüber zu philosophieren, ob und wie man eine Verteidigung unter Schonung des Angreifers idealerweise hätte gestalten müssen.

Dass diese Anschauungen lebensfremd und falsch sind, liegt auf der Hand, sie gehören aber leider zum Risiko vor Gericht. Aus diesem Grund ist es für die Strafverteidigung erforderlich, Beweisanträge auf Einholung entsprechender Gutachten zu stellen. Zum Beispiel Gutachten aus dem Bereich der Psychologie und dem des Nahkampfes.

Um Notwehrrechte für sich geltend machen zu können, brauchen Sie Zeugen. Vor diesen müssen Sie sowohl durch Worte als auch durch Körpersprache (zurückweichen) unmissverständlich klar machen, dass Sie kein Duell wollen.

Geben Sie sich lieber nicht als WT-Trainierender zu erkennen. Es gab schon mal ein Urteil, bei dem ein Kampfsportler bestraft wurde, weil von seiner Person angeblich eine tödliche Gefahr ausging.

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