Sportliches Scheiben schmeißen: Wir erklären Ultimate-Frisbee

Ultimate-Frisbee beim Wettkampf
Ultimate-Frisbee: So hat sich die einfache Frisbee zum Trendsport entwickelt

Frisbee hat jeder schon mal gespielt – doch hinter dem neuen Trendsport stecken durchdachte Regeln ohne Schiedsrichter. Wir verraten Ihnen, was Sie über Ultimate-Frisbee wissen müssen

Entstehung
Gut kombiniert: Man nehme ein Frisbee und bekannte Regeln aus dem Basketball und Football und schon ergibt sich: Ultimate-Frisbee. Das dachten sich amerikanische Studenten, die den Trendsport in den 60ern erfunden haben.

Bis heute haben sich rund 5 Millionen Spieler, vorwiegend in den USA und Kanada, für den actionreichen Trendsport begeistern lassen. Ziel des Spieles ist es, die geworfene Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen. Dafür gibt es einen Punkt. Jeder Körperkontakt wird als Foul gewertet. Durch Decken und Blocken wird versucht, die 175 Gramm schwere Kunststoffwurfscheibe in den Besitz der eigenen, siebenköpfigen Mannschaft zu bringen. Wer zuerst 17 Punkte erreicht, gewinnt.

Laufstark
Durch die schnelle Flugbahn der Frisbeescheibe müssen Spieler sehr schnell sein. Doch beim Ultimate-Frisbee gilt, angelehnt an die Spieregeln des Basketballs, mit dem Frisbee in der Hand darf sich ein Spieler nicht von der Stelle bewegen. Fair Play und Spielfreude stehen im Vordergrund der Trendsportart – deshalb verzichten die Ultimate-Frisbee-Spieler auf Schiedsrichter und entscheiden aktiv auf dem Feld über Foul und Punktevergabe.

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