Konferenzplanung: Wo Sie beim Meeting am besten sitzen

Wo Sie beim Meeting am besten sitzen
Große Entfernung erschwert den Gesprächserfolg

Der richtige Platz führt zum Erfolg. Fünf Tipps, wie Sie in Konferenzen immer richtig sitzen

Wo man im Meeting sitzt, kann entscheidend für seinen Verlauf sein, sagt die Wiener Kommunikationstrainerin Dr. Gabriele Cerwinka ("Die Macht der versteckten Signale", Ueberreuter-Verlag):

Distanz: Die Anzeichen deuten auf Sturm, statt konstruktivem Gespräch ist Machtkampf angesagt. Das Gegenüber soll einem nicht in die Karten blicken. Die größtmögliche Entfernung erschwert einen Gesprächserfolg.

Konfrontation: Es geht um die Sache, nicht um Positionen. Die wichtigsten Kampfmittel: die Körpersprache und der Augenkontakt über kurze Distanzen. Wer sich vorbeugt, der greift an, lehnt man sich zurück, wirkt das Ganze wie ein Rückzieher.

Konstruktiv: Die Situation ist entspannt, beide meiden die direkte Konfrontation, keiner fühlt sich in die Enge getrieben. Im Mittelpunkt steht die Sache, man kann sich dem anderen offen zuwenden, und die Distanz bleibt dennoch gewahrt.

Schulter-an-Schulter: Die optimale Sitzordnung, wenn man sich in einer Sache einig ist, zum Beispiel gemeinsam über Unterlagen diskutieren will. Bei größeren Unstimmigkeiten kann diese Position unangenehm werden: Nur wenn man sich vom Tisch wegdreht, sieht man dem Gesprächspartner in die Augen.

Desinteresse: Allein ins Gespräch zu kommen, ist bei dieser Platzordnung bereits schwierig. Blättert man dann noch demonstrativ in den Unterlagen oder dreht man sich leicht weg, wird die Barriere unüberwindbar.

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