Weibliche Fantasien: Woran denkt sie beim Sex?

Sechs Frauen haben uns von ihren heimlichen Träumen und Wünschen beim Sex erzählt

Weibliche Fantasien: Finden Sie ihre sexuellen Wünsche heraus

Auch wenn Sie sich noch so sehr anstrengen: Die sexuellen Träume Ihrer Liebsten können Sie nur in die Tat umsetzen, wenn Sie die Träume kennen

Selbst wenn Ihr bester Freund ein Teleskop wäre, könnten Sie damit nicht in ihren Kopf gucken. Da müssen schon andere Kaliber ran. Wir zum Beispiel. Unter Einsatz aller gebündelten Kräfte der Redaktion ist es uns gelungen, sechs Frauen davon zu überzeugen, uns zu erzählen, was sie sich beim Sex wünschen. Bitte betrachten Sie ihre Geständnisse nicht als Gebrauchsanleitung für jede Frau. Sie sind lediglich Einblicke in die erotische Gedankenwelt der Frauen – und zugleich Ausblicke auf das, was möglich ist.

Weibliche Fantasien: Frauen erzählen von ihren persönlichen Sexträumen

Lena (28), Stylistin: "Einmal Sex mit meiner besten Freundin haben – der Gedanke erregt mich immer unglaublich"

"Eigentlich stehe ich nicht auf Frauen. Ich sehe sie gern an, tanze auch mal engumschlungen mit ihnen. Aber Sex habe ich immer nur mit Männern. Ich kann aber auch nicht behaupten, dass mich lesbischer Sex abtörnt – im Gegenteil. Dieses Erlebnis brachte mich dazu mir vorzustellen, das sei ich mit einer anderen Frau. Schon die Idee, sie nur zu küssen, war irgendwie seltsam – etwas sträubte sich dagegen, etwas anderes sagte: Komm, das ist doch ungeheuer erregend! Aber ich musste diesen Traum so gestalten, dass er für mich funktionierte."

Weibliche Fantasien: "Ich denke beim Sex an meine beste Freundin"

"Mit irgendeiner anderen Frau ging das nicht, da endeten die Fantasien immer in furchtbar peinlichen Situationen und waren eher abtörnend"

"Mit der Zeit landete ich in meinen Träumen immer häufiger bei meiner besten Freundin. Ihren Namen verrate ich hier lieber nicht. Nur dies: Sie treibt viel Sport, hat langes, dunkles Haar und ein sehr hübsches Gesicht. Die Vorstellungen von ihr und mir wurden nach und nach immer heftiger."

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Weibliche Fantasien: Den Körper der besten Freundin spüren

"Ich träume davon, mal mit meiner besten Freundin so richtig rumzumachen"

"Ich stelle es mir sehr, sehr spannend vor, ihren Körper nackt an meinem zu spüren. Ich würde gerne Sekt von ihr schlürfen und andere Dinge tun. Vor allem würde ich mich über ihre gepiercte Zunge freuen. Fühlt sich bestimmt spannend an, wenn ihre Zunge über meine Brustwarzen und den Körper wandert."

Weibliche Fantasien: Sex mit der besten Freundin und der Partner guckt zu

"Nicht nur die beste Freundin soll dabei sein. Auch die beiden Partner sollen zusehen"

"Den Traum habe ich immer mehr ausgeschmückt. Irgendwann gefiel mir die Vorstellung, dass unsere Freunde uns dabei zusehen. Nein, nicht alle Freunde. Nur ihrer und meiner. Ich denke mir, es ist bestimmt sehr anmachend zu wissen, dass die Kerle bei diesem Anblick fast durchdrehen würden. Und vor allem nur zusehen dürfen. Ich glaube, eine heiße Show mit ihr hinzulegen, das würde uns beide sehr anmachen. Bis heute habe ich sie noch nie darauf angesprochen. Ich fürchte, es würde meine Fantasie zerstören, wenn sie mir sagen würde, dass sie das nicht so toll findet. Aber wer weiß vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit."

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Weibliche Fantasien: Sex mit einem fremden Mann

Sabine (33), Unternehmensberaterin: "Manchmal träume ich von einem Fremden, der nur sagt, dass ich mich ausziehen soll"

"In meinem Traum bin ich auf Geschäftsreise. Das kommt bei mir ab und an vor, nicht oft, aber regelmäßig. Auf diesen Reisen fühle ich mich meinem Alltag immer seltsam entrückt, fast wie in einer anderen Welt. Vielleicht eignen sie sich deswegen auch so gut als Schauplatz meiner erotischen Fantasien. In diesem Traum komme ich nach einem anstrengenden Tag in mein Hotelzimmer. Es ist Abend, das Zimmer dunkel. Es bleibt auch dunkel, nachdem ich den Lichtschalter betätigt habe. Oder ich schalte das Licht gar nicht erst ein. Das spielt keine Rolle. Denn kaum habe ich die Tür geschlossen, stelle ich fest: Da ist jemand anderes außer mir in meinem Zimmer."

Weibliche Fantasien: Im Traum kann sie ihre sexuellen Wünsche ausleben

"Das Gefühl der Angst verwandelt sich schnell in ein Gefühl fiebriger Erregung"

"Ich kann ihn nicht sehen, aber spüren. Erst bin ich erschrocken, aber der Schreck vergeht, besser gesagt, er verwandelt sich in ein Gefühl fiebriger Erregung. Es ist ein Mann. Als sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen, sehe ich, dass er in einem Sessel vorm Fenster sitzt. Vor dem matten Grau der Scheibe hebt sich seine markante Silhouette ab. Ich weiß, es klingt unmöglich: Eine Frau findet in ihrem Hotelzimmer einen Fremden vor und rennt nicht gleich schreiend auf den Flur. Aber es ist eben ein Traum, und in dem weiß ich, dass ich nichts zu befürchten habe."

Weibliche Fantasien: Im Traum verliert sie die Kontrolle über sich selbst

In ihrer Fantasie gibt sie sich einem fremden Mann hin. Er hat die Kontrolle über ihren Körper und weiß genau, was sie will

"Er beginnt mit leiser Stimme zu sprechen. Er sagt, ich solle keine Angst haben, er wolle nichts Böses – oder vielleicht doch, allerdings nichts, was mir nicht gefallen würde. Ich kann hören, wie er dabei lächelt. Und dann wird seine Stimme ein bisschen lauter. Er sagt, ich solle mich vor das Bett stellen. Normalerweise widerstrebt es mir, wenn Leute mich herumkommandieren, ich habe lieber selbst die Kontrolle – aber vielleicht tue ich es genau darum.

„Zieh dich aus!“, sagt der Mann, und ich beginne schon damit, als er den Satz noch nicht ausgesprochen hat. „Die auch“, sagt er, als ich mit den Armen vor meinen Brüsten und nur in der Unterhose vor ihm stehe. Ich gehorche, und im selben Moment fällt mir dieses Wort ein: gehorchen. Es macht mich ziemlich wütend, dass ich ihn hier einfach machen lasse, mich einfach so seinen Wünschen beuge und mich ihm unterwerfe."

Weibliche Fantasien: Von einem Fremden verführen lassen

"Aber ehe ich mich auch nur entschließen kann, die Sache zu beenden, ist er schon bei mir, über mir, auf mir"

"Auch er ist nackt, er muss es die ganze Zeit gewesen sein. Hat nackt in meinem Zimmer gesessen und auf mich gewartet, und nun ist er hier, hier bei mir, er riecht gut und küsst wie ein Prinz, ist kräftig gebaut und platzt fast vor Erregung. Und ich bin nicht in der Lage, ihm auch nur einen einzigen seiner Wünsche zu verwehren."

Weibliche Fantasien: "Er soll mich anflehen"

Gerlinde (25), Studentin: "Ich stelle mir einen echten Kerl vor – ganz nackt und gefesselt"

"Also, meine Sex-Fantasie ist ein wenig grenzwertig. Das ist auch nichts, was ich wirklich machen würde. Oder ja, vielleicht doch. Aber nicht mit James Bond. Um den geht es dabei nämlich. Also: Daniel Craig. Der ist ziemlich genau mein Typ. Den fand ich schon klasse, als der noch mit Heike Makatsch zusammen war und man immer Bilder von den beiden gesehen hat. Der Makatsch sehe ich nämlich auch ein bisschen ähnlich. Na ja, sagen jedenfalls Freunde von mir. Egal.

Jedenfalls bin ich natürlich in den neuen Bond-Film gegangen und fand ihn schweinegeil. Und dann gab es da die eine Szene, wo Daniel Craig nackt und gefesselt auf dem Stuhl sitzt, und der Stuhl hat keine Sitzfläche. Und dieser fiese Typ mit der Narbe hat Bond dann mit einer Knute die Weichteile bearbeitet. Das finde ich natürlich ganz schön heftig. Aber diese Vorstellung, ich hätte so einen Wahnsinnskerl gefesselt und nackt auf so einem Stuhl vor mir sitzen, sorry, die macht mich total an."

Weibliche Fantasien: "Er soll leiden"

"Ich würde dem armen Kerl meine Brüste in das Gesicht drücken, bis er mich anfleht, ihn loszubinden"

"Den würde ich auch anders zum Schreien bringen. Erst mal würde ich mich ganz langsam vor ihm ausziehen und ihm meine Unterwäsche ins Gesicht reiben. Danach würde ich dem armen Kerl meine Brüste und meinen Hintern ins Gesicht drücken, bis er mich anfleht, ihm wenigstens eine Hand freizumachen. Nix da!

Stattdessen würde ich es ihm mit dem Mund besorgen, würde ihn richtig ablutschen und das Ding so tief reinnehmen, dass er anfängt zu wimmern. Vielleicht würde ich auch unter den Stuhl krabbeln und ihm von unten an den Eiern lutschen. Da ginge so einiges! Am Ende würde ich ihn losmachen, macht doch mehr Spaß, wenn er sich ein wenig anstrengt. Aber bis dahin müsste er ganz schön leiden."

Weibliche Fantasien: "Er soll mich mit Öl bespritzen"

Anne (35), Sachbearbeiterin: "In meiner Fantasie ölt er mich ein und packt dann richtig zu"

"Um von meinem Traum erzählen zu können, muss ich erst mal etwas zu meinem Äußeren sagen. Ich bin früher schon ein dickes Mädchen gewesen. Heute bin ich nicht fett, sondern rund und kräftig und dabei gar nicht hässlich, sogar eigentlich sehr gut gebaut, was die Proportionen angeht. Ich will es mal so sagen: In der Zeit, in der Anna Nicole Smith am bekanntesten war, entsprach ich genau dem Schönheitsideal. Ich habe große Brüste und einen drallen Hintern und fühle mich sehr wohl damit. Und ich lasse mich eben auch ganz gerne anfassen. Sex hat für mich erst mal gar nicht so viel mit rein und raus zu tun, das gehört auch dazu, aber es bildet nur den Abschluss, das Finale."

In meinem Traum bespritzt mich ein Mann von oben bis unten mit Öl, so dass ich glänze und ganz flutschig bin. Dann knetet er mich richtig durch, nicht grob, sondern mit genau dem richtigen Druck. Mit sanfter Härte, sozusagen. Seine Hände greifen und drücken, heben, halten und krallen mich, bis ich überall ganz heiß und rot und weich bin und bereit, mich von ihm nehmen zu lassen.

Weibliche Fantasien: "Ich stehe auf wilden, schwitzigen Sex"

Katrin (26), Verkäuferin: "Mein geheimster Wunsch: Sex mit meinem Mann – und mit meinem besten Freund"

"Wenn Sie mich auf der Straße sähen, kämen Sie wahrscheinlich nicht auf die Idee, dass ich besonders ausgefallene Sex-Fantasien habe. Ich bin nicht das typische stille Wasser, aber ich sehe auch nicht gerade aus wie ein Pornostar. Aber mein Sex-Traum ist ein ziemlicher Porno. Meine geheime Fantasie ist nämlich, einmal Sex mit meinem Mann und meinem besten Freund zu haben. Dabei sollte es heiß hergehen, also auch von der Temperatur her. Denn ich stehe auf wilden, schwitzigen Sex. Am liebsten wäre mir eine schön geräumige Sauna, die wir für uns hätten. Aber es ginge auch irgendwo im Freien, bei hohen Temperaturen und Sonnenschein, beides wäre mir sehr recht."

Weibliche Fantasien: Ein Dreier mit dem Ehemann und besten Freund

In ihren sexuellen Fantasien lässt sie sich von ihrem Mann und besten Freund gleichzeitig verführen

"Wir bräuchten dafür eine Art Bett, eine Bank oder eine Liege. Darauf würde ich mich dann von meinem Partner von hinten verwöhnen lassen – und entweder danach oder auch gleichzeitig von meinem besten Freund von vorne. Die beiden müssten sich darüber einigen, wie sie mich haben wollen. Ich würde bei der ganzen Veranstaltung eher die passive Rolle einnehmen. Denn ich würde die Mischung aus vertrautem Sex und neuem Sex vollends genießen wollen. Um die beiden auf die Ménage à trois einzustimmen, würde ich vielleicht erst einmal einen ausgefeilten Striptease hinlegen. Leider bleibt das Ganze wohl für immer nur eine Fantasie, denn die beiden können sich überhaupt nicht riechen."

Weibliche Fantasien: Selbstbefriedigung in Gesellschaft

Uta (30), Floristin: "Ich träume gerne davon, dass zwei Leute mir dabei zusehen, wenn ich mich selbst befriedige"

"Oje, hoffentlich erkennt mich keiner! Also, wenn ich allein bin und Lust bekomme, dann denke ich gerne an Folgendes: Ich liege auf einem Bett, nur mit einem langen, seidigen Nachthemd bekleidet. Ich fasse mir in den Schritt, reibe mich und knete meinen Busen. Dann sind auf einmal Leute neben dem Bett: ein Mann und eine Frau, sie ist eine richtige Schönheit und er ein sehr gut aussehender Typ. Sie sehen mir zu. Als ich kurz aufhöre, weil mir die Sache peinlich ist, sagen die beiden, es ist okay, mach nur weiter.

Weibliche Fantasien: Wohlwollende Lust

"Je mehr ich mich an dieser Fantasie aufgeile, desto gröber werden ihre Kommentare"

Also setze ich mein Spielchen fort, und die beiden sehen mir weiter zu. Dabei haben sie seltsam wohlwollende Gesichter – ihre Blicke ermuntern mich, aber sie zeigen auch ein forderndes Interesse, eine unverhohlene Geilheit auf das, was ich tue. Nach einer Weile fangen die beiden an, über mich zu reden. Er sagt zum Beispiel: „Schau nur, wie sie sich windet.“ Und sie sagt: „Ja, ihr Hintern zuckt schon richtig.“ Oder sie lächelt mich freundlich an und sagt dabei zu ihm: „Schau dir ihre harten Nippel an, ich wette, gleich kommt sie.“ Er nickt nur. So geht’s immer weiter. Ich befriedige mich selbst, und die beiden sprechen über mich. Je mehr ich mich an dieser Fantasie aufgeile, desto gröber werden ihre Kommentare.

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Weibliche Fantasien: Verführung ohne Berührungen

"Sie sollen mich nicht berühren und anfassen. Sie sollen mir Anweisungen geben, was ich tun soll"

„So ein Luder!“, sagt der Mann, und die Frau erwidert: „Ja, sie ist wirklich ein Dreckstück!“ Dabei lächeln sie aber immer noch, sie sind immer sehr nett und freundlich. Ich fühle mich zu keiner Zeit von ihnen bedroht. Ich will aber nicht, dass sie eingreifen, dass sie mitmachen und mich berühren. Als sie merken, dass es gleich um mich geschehen sein wird, sprechen sie mich direkt an. Sie feuern mich an, geben mir aber auch Anweisungen:

„Komm, gleich hast du’s geschafft!“ – „Nimm beide Hände, ja, so!“ Irgendwann komme ich dann. Ich werde dabei oftmals sehr laut und schreie – keine Ahnung, ob nur in meinem Traum oder auch in Wirklichkeit. Wenn ich hinterher die Augen öffne, sind die beiden jedes Mal fort, und ich frage mich, ob sie nicht vielleicht doch gerade eben noch da waren.

 
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