Von Alzheimer bis Schlafstörung: Worauf Sie ab 55 achten sollten

Ab 55: Nun heißt es, sein Gehirn zu trainieren
Ab 55: Nun heißt es, sein Gehirn zu trainieren

Nun heißt es, sein Gehirn zu trainieren und dem Killer Nummer 1 vorzubeugen: Lungenkrebs

Alzheimer

Wo liegt doch gleich der Autoschlüssel? Was ist die Wurzel aus vier? Und wieso überhaupt Mohrrüben? „Meist verbergen sich hinter Vergesslichkeit und Konzentrationsproblemen nur Stress oder Überforderung“, sagt der Hamburger Neurologe Dr. Wolfgang Elias. Dagegen kann man mit gezieltem Stressabbau (z. B. durch Autogenes Training) und Gedächtnisübungen noch am meisten bewirken. „Bei zunehmenden Problemen sollte man aber an eine Alzheimer-Erkrankung denken“, so Dr. Elias, denn die Übergänge können schleichend sein. Der erste Diagnoseschritt bei einem Verdacht auf Alzheimer ist ein Merktest beim Hausarzt, Gewissheit liefert dann eine Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit. Der Men’s-Health-Alzheimer-Mini-Test: Worum ging’s doch gleich in diesem Text?

Mehr im Internet

  • Die Ursachen der Alzheimer Krankheit und Erklärungen zu den Ansatzpunkten möglicher Arzneien: m-ww.de
  • Ausführliche Informationen zum Thema Gedächtnis. Funktion, Grundlagen und Gedächtnisverlust werden erklärt. Tipps zum Gedächtnistraining: quarks.de

 

Chronische Lichtschäden der Haut: Vorstufe von Krebs?

Langjährige starke Sonneneinstrahlung kann in den meist unbedeckten Körperregionen wie Händen und Dekolleté chronische Lichtschäden hervorrufen. Lichtschäden, zum Beispiel in Form von Basaliomen (Hautkrebsart zwischen gut und böse), können Hautkrebsvorstufen sein. „Die Frühformen werden von Laien oft übersehen“, warnt der Dermatologe Dr. Frank-Matthias Schaart aus Hamburg. Im Zweifelsfall ist deshalb immer ein Besuch beim Hautarzt angesagt. Das Thema Sonnenschutz bleibt für Sie aber auch ohne Befund immer aktuell.

Mit der ABCDE-Regel können bösartig entartete Leberflecken rechtzeitig erkannt werden. Achten Sie auf:

  • eine Asymmetrie in der Form
  • unscharfe Begrenzungen
  • unregelmäßige Colorierung
  • Durchmesser über fünf Millimeter
  • eine Erhöhung, Erweiterung oder Entzündung der Pigmentmale.
Rauchen und Trinken: Mit dem Aufhören ist es nie zu spät
Rauchen und Trinken: Mit dem Aufhören ist es nie zu spät

Zigaretten und Alkohol: Kehlkopfkrebs

Alles, was Sie im Leben je geraucht und an Alkohol getrunken haben, haben die Schleimhäute im Kehlkopf registriert. „Bösartige Kehlkopftumore sind in diesem Alter bei jahrelangem Konsum von Genussgiften relativ häufig“, weiß HNO-Arzt Professor Klaus Seifert aus Neumünster. Jetzt rächen sich Schleimhäute und Kehlkopf möglicherweise mit Krebs für die vielen Zigaretten und den Alkohol. Ein Besuch beim HNO-Arzt steht aber nur an, wenn Symptome wie hartnäckige Schluckbeschwerden, dauernde Heiserkeit oder ein unerklärlicher Gewichtsverlust auftreten. „Im Frühstadium besteht bei Kehlkopfkrebs eine hohe Heilungschance, auch ohne die Zerstörung des Kehlkopfes“, so Klaus Seifert. Um das Schicksal nicht unbedingt herauszufordern, sollten Sie aber noch mal über die Sache mit den Genussgiften nachdenken.

Mehr im Internet
Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden:
www.krebshilfe.de

Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden:
www.dkfz.de

Folgen des Rauchens: Lungenkrebs

Womöglich rächt sich jetzt, was Sie Ihrer Lunge das ganze Leben angetan haben. Laut einer Information des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden treten Lungen- und Bronchialkarzinome in diesem Alter am häufigsten auf. Neun von zehn betroffenen Männern sind Raucher. Weil es derzeit kaum zuverlässige Früherkennungsmethoden gibt, sollten Sie die klassischen Anzeichen für Lungenkrebs kennen, nämlich: anhaltender Husten, blutiger Auswurf und Gewichtsverlust.

Mehr im Internet
Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden: krebshilfe.de

Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden: dkfz.de

Calcium hilft: Osteoporose

Nicht nur Frauen leiden unter Osteoporose, der Knochenschwund kann auch ältere Männer quälen. Eigentlich ist die Osteoporose (Knochenschwund) wegen der Abhängigkeit vom sinkenden Östrogenspiegel eine klassische Frauenkrankheit nach den Wechseljahren. Die Zahl der Osteoporose-Erkrankungen bei Männern schätzt der Urologe Professor Hartmut Porst jedoch auf bis zu 15 Prozent. „Mit 50 beginnt der normale Abbau der Knochen“, so der Experte. „In jedem Jahr geht so ein Prozent der Knochenmasse verloren, wenn nichts unternommen wird“.

Eine der Hauptursachen von Osteoporose ist die Entmineralisierung der Knochen durch sinkende körperliche Aktivität, wogegen sich ja bekanntlich etwas tun lässt. Achten Sie aber auch darauf, täglich mindestens ein Gramm Calcium (z. B. in einem Liter Milch) zu sich zu nehmen. Typische Calcium-Räuber wie Alkohol, Cola und Zigaretten sollten Sie außerdem reduzieren oder sogar vollständig verbannen.

Mehr im Internet
Fakten zur Vorbeugung, Entstehung und Behandlung des Knochenschwunds: osteoporose.com

Geben Sie der Schlaflosigkeit keine Chance
Geben Sie der Schlaflosigkeit keine Chance

10 Strategien: Schlafstörungen vorbeugen

Nachts wach liegen und den Wecker anstarren macht mit der Zeit mürbe. Doch wer hin und wieder schlecht schläft, ist noch lange kein Kandidat für das Schlaflabor oder die Couch des Psychiaters.

Hier finden Sie 10 Strategien gegen Schlafstörungen:

  • Mittagsschlaf niemals länger als zehn Minuten.
  • Schlafzimmertemperatur: 15 Grad.
  • Kaffee, Tee oder Cola nicht nach 16 Uhr trinken.
  • Abends Milch trinken; der darin enthaltene Eiweißbaustein L-Tryptophan fördert die Entspannung.
  • Abends nicht mehr als ein Glas Bier oder Wein trinken.
  • Nicht im Bett rumwälzen: nach 20 schlaflosen Minuten wieder aufstehen und eine Beschäftigung suchen.
  • Jeden Abend etwas später ins Bett gehen, so den Schlafdruck erhöhen.
  • Hopfen, Melisse, Baldrian, Johanniskraut oder Passionsfrucht helfen bei zeitweiligen Schlafproblemen
  • In absoluter Dunkelheit schlafen.
  • Neue Matratze: Je nachdem, wie stark Sie nachts schwitzen, ist alle drei bis sechs Jahre eine neue Matratze fällig, das Material (Federkern, Latex oder Schaumstoff) ist dabei zweitrangig. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl und schlafen gut.

Mehr im Internet

  • Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin; sehr ausführliche, hilfreiche Ratgeber, Termine, Adressen von Schlaflaboren: uni-marburg.de/sleep/dgsm
  • Deutsch Akademie für Gesundheit und Schlaf; verständliche Patienteninformationen, Veranstaltungen und Literaturempfehlungen: dags.de

 

Wenn es ernst wird: Hier kann nur der Doktor helfen

Was der Arzt checken sollteWer gecheckt werden sollWie oft?
grauer Star (Trübung der Linsen)bei Farbverfälschungen, erhöhter Blend-Empfindlichkeit oder bei abnehmendem Kontrastsehen in der Dämmerungjährlich
Haut (Vorstufen von Hautkrebs, Nagelveränderungen, Hornhautveränderungen, Krampfadern)jeder, der an sich ungewöhnliche Veränderungen (Verfärbung, Rötung, Schuppung, Hautabschälung u. a.) bemerkt.jährlich
Leukämie (z. B. beim Hausarzt oder Internisten: Blutprobe, körperliche Untersuchung, eventuell Röntgen)bei plötzlichem Leistungsknick, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder bei unklaren Lymphknotenschwellungen sowie mehr als 14 Tage anhaltenden Grippesymptomeneinmalig

 

  • Beschreibung der Entstehung und Therapie des Grauen Stars: m-ww.de
  • Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden: krebshilfe.de
  • Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden: www.dkfz.de

 

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