Zwischenmahlzeit: Obst essen statt Smoothie trinken

Obst essen statt Smoothie trinken, denn das soll gesünder sein
Obst ist schnell geschnibbelt und soll gesünder sein als ein Smoothie

Essen Sie richtiges Obst anstatt Smothies zu trinken, dann ist der Fruchtzuckeranteil auch nicht zu hoch

Bei Smoothies gibt es möglicherweise ein weiteres Problem, das erst jüngst entdeckt wurde. Eine Studie der University of Texas in Dallas hat gezeigt, dass die Umwandlung von Zucker in Fett umso mehr verstärkt wird, je größer sein Anteil an Fructose (Fruchtzucker) ist. Haushaltszucker etwa besteht je zur Hälfte aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose. Darin könnte die Erklärung für das Ergebnis eines Versuches am Deutschen Institut für Ernährungsforschung liegen, bei dem Mäuse durch Getränke mit höherem Fructoseanteil deutlich zunahmen – dabei hatten sie nicht mehr Kalorien zu sich genommen als ihre Mäusekollegen, deren Wasser mit normalem Zucker gesüßt war.

Was das für den Genuss von Smoothies bedeutet, wissen die Forscher noch nicht, denn die Ergebnisse sind nicht so einfach übertragbar. Tatsache aber ist: Überschlägt man anhand von Nährwerttabellen und Herstellerangaben zu den verwendeten Früchten den Fructosegehalt der Smoothies, ergeben sich oft Werte von 20 bis 30 Gramm pro Flasche. Die Kohlenhydrate in den Drinks bestehen also fast komplett aus Fructose.

Smoothies sind lecker und praktisch – das macht sie so beliebt. Doch mit wenig mehr Aufwand kann man auch unterwegs unpürierten Obstsalat essen. Schnippeln Sie dafür größere Früchte wie Apfel, Banane, Ananas, Kiwi, Nektarine in handliche Stücke und geben Sie Orangenfilets, Beeren oder kernlose Trauben dazu – und den Saft einer Zitrone, um zu verhindern, dass das Obst braun wird. Dann alles in eine Frischhaltebox füllen.

So ein Obst-Snack stillt sowohl echten Hunger als auch pure Naschlust. Wenn Sie es noch gesünder wollen, geben Sie einfach Stücke von Möhren, Salatgurke oder Paprika dazu – dann kommt kein Smoothie mehr mit.

Seite 7 von 15

Sponsored SectionAnzeige