Plaque: Fünf Mittel gegen die Plaque

Wer weiße Zähne will sollte nicht rauchen
Fünf Mittel gegen die Plaque

Zahnbelag ist eine klebrige Schicht aus lebenden und toten Bakterien, die auf den Zähnen wächst. Entfernt man ihn nicht regelmäßig, wird er innerhalb von 48 Stunden hart. Nach zwölf Tagen ist der Belag dann steinhart (Zahnstein). Zahnbelag sieht nicht nur häßlich aus, er ist auch verantwortlich für Mundgeruch, kann Zahnfleischentzündungen und Parodontose verursachen

Selbsthilfe

• Bürsten, bürsten, bürsten.
Die Reibung der Zahnbürste unterbricht das Bakterienwachstum auf den Zähnen. Deshalb mindestens zweimal täglich die Zähne in kleinen, kreisenden Bewegungen putzen – besser ist es natürlich, nach jeder Mahlzeit. Und zwar für zwei bis vier Minuten – die meisten haben für den Zahnschutz nur 30 Sekunden übrig. Vergessen Sie dabei nicht die hinteren Zähne: Alle Stellen, die mit Backe oder Zunge in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet. Eine neue Zahnbürste sollte jeden Monat auf dem Einkaufszettel stehen. Spezielle Mundspülungen, die bakterienhemmend wirken und den Zahnbelag lösen sollen, sind hingegen normalerweise überflüssig.
• Die Zunge nicht vergessen.
Auch auf der Zunge können sich Bakterien verstecken. Deshalb regelmäßig mitbürsten (von hinten nach vorne).
• Ersatz für den Notfall.
Wenn Sie keine Gelegenheit haben, nach dem Essen die Zähne zu putzen, hilft ein Zahnpflegekaugummi oder ein Mundvoll Wasser (spült Speisereste weg). Auch Käse hemmt übrigens das Wachstum des Zahnbelages.
• Einmal die Woche fädeln.
Damit der Zahnbelag sich nicht zwischen den Zähnen einnisten kann, wo man ihn mit der Zahnbürste kaum erwischt, sollte man regelmäßig Zahnseide benutzen.
• Elektrische Hilfen.
Elektrische Zahnbürsten erleichtern zwar das Zähneputzen, verkürzen aber nicht die Zeit, die gebürstet werden muß, um den Belag zu entfernen. Eine Munddusche hilft, Speisereste wegzuspülen, ersetzten aber weder Zahnbürste noch Zahnseide.

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