Unterforderung: Zeigen Sie, was in Ihnen steckt

Nicht schlafen - handeln

Wer sich wie ein Versager vorkommt, sollte sich höhere Ziele setzen und daran wachsen

Langeweile, jammernde Kollegen – haben Sie sich Ihre Zukunft so vorgestellt? Mal ganz abgesehen davon, dass durch die ungenügende Auslastung Ihrer Kapazitäten Ihrer Firma einiges an Potenzial entgeht, treten auch Sie auf der Stelle. In Ihrem Berufsleben herrscht Stillstand – und damit verbringen Sie einen Großteil Ihrer Zeit. Das macht unzufrieden.

„Es kann sogar zu einem Gefühl des Versagens kommen, wenn Sie einen ungelösten inneren Konflikt mit sich herumtragen“, sagt Qualen. „Vielleicht sehnen Sie sich ja längst nach ganz anderen Aufgaben, wollen aber die Sicherheit Ihres festen Jobs nicht riskieren. Dann kann Nichtstun sehr frustrierend sein.“

Heilungschancen
Es empfiehlt sich zu keiner Zeit, für alle hörbar zu stöhnen: „Mann, ist das langweilig hier! Hat jemand noch ein Rätselheft?“ Das untermauert bloß den Vorwurf der Arroganz und bringt Ihren Boss dazu, Ihnen tatsächlich unerquickliche Aufgaben zuzuschieben. Die Expertin: „Eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen zu suchen, sind Fortbildungen.

Eignen Sie sich neue Fähigkeiten an, für die es innerhalb der Firma einen Bedarf gibt oder in Zukunft geben wird. Bei einem Gespräch mit Ihrem Chef können Sie gleich ein klares Ziel entwickeln.“ Und horchen Sie jedes Mal auf, wenn Sie mitbekommen, dass innerhalb Ihrer Firma neue Projekte angegangen werden, die Sie interessieren. Die Führungsetage ist über jede Hilfe froh, die sie nicht extern anfragen muss. Achten Sie jedoch darauf, dass nicht der Vorwurf laut wird, Sie vernachlässigten Ihre eigentliche Arbeit.

„So eine Aufgabenbereicherung ist durchaus gängige Praxis“, sagt Expertin Qualen. „Ob durch Weiterbildung oder neue Projekte: Sie kommen in jedem Fall auf neue Ideen. Und vielleicht gar zu einem anderen Job.“

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