Ziel: Die Liebe meines Lebens

Marc und Eva
Als Marc das erste Mal auf Eva traf, war er verheiratet. Aber er dachte, "wow, was für eine Frau!"

Plötzlich war sie da – diese irre Frau, die Marc total den Kopf verdrehte. Wie er sie trotz aller Widrigkeiten erobern konnte und sie schließlich zu seiner Ehefrau machte

Eigentlich war Marc nicht auf Partnersuche und auch gar nicht darauf vorbereitet, die Liebe seines Lebens zu treffen. Als der damals 36-jährige Küchenleiter aus der Nähe von Stuttgart seine Traumfrau kennenlernte, war er noch verheiratet. Doch die langjährige Ehe hing schon seit einer ganzen Weile in Schieflage. „Ich hatte sehr lange versucht, diese Beziehung zu retten. Aber das gelang mir und meiner Frau nicht. Wir wollten es nur lange nicht einsehen“, sagt Marc heute. Seine große Liebe, die alles ändern sollte, hat Marc, der nebenbei als Fitnesstrainer arbeitet, beim Sport kennengelernt. „Ich stand an der Theke in unserem Vereins-Fitnessstudio, als Eva reinkam“, sagt Marc. Eva hat ihm mit einem Blick und wenigen Worten den Kopf verdreht. „Ich dachte sofort: Wow, was für eine Frau! Ich habe gehofft, dass Sie auch meine Spinning-Kurse besuchen wird“.

Und tatsächlich: wenige Tage später saß die damals 34-jährige tatsächlich in Marcs Kurs und kam ab sofort jeden Montag und Donnerstag. Dort haben die beiden sich näher kennengelernt. „Zwischen uns hat die Chemie total gepasst. Und ich habe mich fortan so sehr auf diese beiden Tage in der Woche gefreut. Wir haben viele Blicke getauscht und auch geflirtet“, so Marc. Treffen außerhalb des Studios gab es keine. Dennoch haben sie vor und nach den Kursen viel gesprochen, sich Zeit gegeben, den anderen kennenzulernen. „Wir waren von Anfang ehrlich zueinander. Sie erzählte mir, dass sie ebenfalls in einer festen Beziehung sei“, sagt Marc. Damit war sie für ihn zwar zunächst unerreichbar. Dennoch hat er sie  anders behandelt, als die anderen Teilnehmer seiner Spinningkurse – anders als alle anderen Frauen. Sie war etwas Besonderes.

Marc und Eva

"Um diese Frau zu kämpfen, war das beste, was ich tun konnte"

Nach einiger Zeit, erfuhr ich, dass sie sich von ihrem Partner getrennt hatte. Ich war noch immer mit meiner Ehefrau zusammen und habe irgendwie noch daran festgehalten“, sagt Marc. „Zu diesem Zeitpunkt konnte ich meine Gefühle nicht einordnen, fühlte mich aber stark zu Eva hingezogen und sagte ihr das auch“. Dennoch: Da war seine Ehe. Eva, die zwar auch Gefühle für Marc hatte, wie sie heute zugibt, fühlte sich in dieser Situation unwohl. Also stellte sie ihm gegenüber klar, dass sie so nicht weitermachen könne und reduzierte den Kontakt. Auf die Frage, wieso Marc das zugelassen hat, sagt er: „Anfangs waren mir wohl auch die Meinungen anderer wichtig. Es gab viele Menschen, die mich und meine Frau kannten. Vielleicht hatte ich Sorge, dass ich irgendwie abgestempelt werde“.

Um Eva Zeit zu verschaffen und selbst einen klaren Kopf zu bekommen, hat er ein Trainingslager auf Mallorca gemacht – ohne seine damalige Frau – und: ohne Eva. „Dort habe ich gemerkt: Menschenskinder, sie fehlt Dir total und ich bin total verliebt“, erzählt der Koch. „Als ich zurückkam, habe ich Zuhause meine Sachen gepackt und bin zu einem Freund gezogen“, sagt Marc. „Ich wäre schön dumm gewesen, wenn ich dann immer noch  nichts riskiert hätte, um Eva zu beweisen, dass es mir ernst ist“, sagt Marc. Dann haben Eva und er viel miteinander gesprochen, er hat sich sehr um sie bemüht, aber ihr auch Zeit gegeben, sich ihrer Gefühle klar zu werden. „Ich glaube, dass Sie es mir sogar hoch angerechnet habe, dass ich im Grunde ein treuer Kerl bin, der eine Sache nicht gleich hinschmeißt“, sagt Marc.  Zwei Jahre nach dem ersten Kennenlernen, sind Eva und er zusammengezogen, heute sind sie glücklich verheiratet. „Eva ist eine tolle Frau, ich sage ihr das so oft es geht. Sie schafft so viel und unterstützt mich. Ich versuche ihr das zurückzugeben. Auf mein Herz zu hören und um diese Frau zu kämpfen, war das beste, was ich tun konnte. Ich würde es immer wieder tun.“

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Die 10 besten Motivationstipps von Marc

  1. Aufs Herz hören! Manchmal sollte man nicht so sehr auf den Kopfvertrauen. Erst wenn man sich Gefühle eingesteht, kann man sie auch gewinnbringend einsetzen
  2. Ehrlich sein!  Ich habe Eva nichts versprochen oder sie umgarnt. Entweder Jemand mag einen, wie man ist oder eben nicht. Mit Lügen baut man kein Vertrauen auf!
  3. Initiative ergreifen! Wenn man eine Frau toll findet, muss man schon was tun, sonst kriegt man sie nie. Dabei ist es allerdings auch wichtig, nie aufdringlich zu wirken. Ich hatte das Glück, dass Eva ohnehin zweimal die Woche zum Training kam. Ich musste ihr also nicht hinterherlaufen
  4. Taten sprechen lassen! Ich glaube, Frauen decken Blender ziemlich schnell auf. Komplimente sind schön und gut, aber Taten sind für Frauen eher ein Beweis für Sympathie. Ich konnte Eva beispielsweise ihren Lieblingssong in die Playlist einbauen. Das zeigt auch, dass ich mich mit Ihren Interessen auseinandergesetzt habe. Ich glaube, Frauen lieben subtile Liebesbeweise
  5. Zuhören! Geheucheltes Interesse schreckt Frauen ebenso ab, wie Männer, die nur von sich quatschen. Ich habe Eva zugehört und Rat gegeben, wenn ich konnte und auch gerne ihr Feedback angenommen
  6. Andere reden lassen! Ich hätte viel früher darauf pfeifen sollen, was Andere von der Sache zwischen mir und Eva halten. Am Ende des Tages lebe ich doch selbst mein Leben und nicht die Anderen
  7. Risiken eingehen! Man muss schon über seinen Schatten springen, um zu gewinnen. Klar, als ich meine Ehe aufgegeben habe, war da das Risiko, dass ich vielleicht alleine dastehe, wenn es mit Eva nicht klappt. Aber dieses Risiko war es mir wert
  8. Dranbleiben! Man sollte nach einer ersten Zurückweisung nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Manchmal kann eine Frau ja auch nicht damit umgehen, wenn sie plötzlich die Gefühle von Jemandem auf dem Präsentierteller bekommt. Geben Sie ihr Zeit und zeigen Sie ihr durch behutsames „Anklopfen“, dass Sie noch da sind
  9. Nie drängeln! Betteln, heulen oder ständiges Anrufen schreckt jede Frau ab. Eva hatte ja auch noch ein normales Leben, in dem ich vorher keine Rolle gespielt hatte. Ich hätte nie erwartet, dass sie für mich plötzlich alles umkrempelt. Ich habe zwar stetig „gebaggert“, aber auf die sanfte Tour
  10. Aufmerksam bleiben! Auch wenn die Traumfrau endlich da ist, sollte man im Alltag nie vergessen, was für ein Glück das ist. Ich beweise Eva, dass auch nach den Jahren nur Augen für sie habe und ihr jederzeit eine Schulter zum Anlehnen gebe. Auch wenn sie die, als so toughe Frau, oft gar nicht nötig hat. Wir haben beide einen stressigen Alltag und zelebrieren unsere gemeinsame Zeit, machen viel zusammen. Gerade sind wir beispielsweise gemeinsam einenHalbmarathon gelaufen. 

Experten-Interview mit Flirt-Coach Nina Deißler

Welche Faktoren sind entscheidend, um die Herzdame zu erobern? Beziehungscoach Nina Deißler (kontaktvoll.de) aus Hamburg klärt auf

Frau Deißler, was ist der entscheidende Faktor, damit eine Frau sich auf einen Mann einlässt?Nina Deißler: Frauen wollen sich wohlfühlen.

Was genau bedeutet das?
Es bedeutet, dass wir uns in der Regel ganz alleine zu Jemandem hingezogen fühlen, bei dem wir uns wohlfühlen.

Kann man kann das denn beeinflussen?
Klar. Wir Frauen merken schnell, wenn man versucht, uns zu manipulieren. Sie fahren also am besten, wenn Sie der Frau ehrlich gegenübertreten. Wir wollen eine gute Zeit haben, uns verstanden und attraktiv fühlen dürfen. Manchmal ist da weniger mehr.

Das heißt, man muss sich nicht verbiegen?
Nein. Man sollte es sogar nicht. Frauen schätzen es nicht, wenn sie das Gefühl haben, ein Mann würde alles tun, damit wir ihn mögen. Aber wir lieben es, wenn er einfach weiß, was wir gerne haben und es tut, weil er es will – nicht, weil wir es wollen. Ein Mann, der diesen Unterschied verstanden hat, wird immer Erfolg bei Frauen haben.

Und wie kann ich nun eine Frau von mir „überzeugen“?
Ein wirklich guter Verkäufer erzählt seinem Kunden nicht, was für ein guter Verkäufer er ist. Er nennt dem Kunden auch nicht die „Standards“ eines Produktes, die jeder Kunde sowieso voraussetzt. Er gibt dem Kunden ein gutes Gefühl, lässt ihn spüren, wie wunderbar es sein kann, dieses Produkt zu besitzen. Wenn Sie eine Frau überzeugen wollen, dann sind Sie Verkäufer und Produkt gleichermaßen: Erzählen Sie nie, was für ein guter Typ Sie sind und dass Sie treu, ehrlich und zuverlässig sind – das sind „Standards“ (deshalb ist auch die Enttäuschung so groß, wenn die doch nicht da sind). Geben Sie der Frau ein gutes Gefühl, lassen Sie sie spüren, wie wunderbar sie ist und wie wunderbar es wäre, mit ihnen zusammen zu sein.

Zahlt sich Hartnäckigkeit aus?
Es kommt darauf an: Wer Monate- oder sogar jahrelang auf eine Frau „wartet", der zeigt damit eigentlich nur, dass er kein Leben hat, das ist auch nicht gerade sexy.

Marc war verheiratet, was hätte er tun können, um in Eva Gefühle zu entzünden, wenn das nicht von selbst passiert wäre?
Naja, das ist schwierig. Aber man kann sagen, dass die meisten Frauen gerne träumen. Ich kann mich daran erinnern, dass ich mal eine Affäre mit einem Kollegen hatte (wir waren beide in Beziehungen, die eigentlich nicht ganz das waren, was wir uns „erträumt“ hatten). Er erzählte mir in bunten Farben, wie er davon träumt, alles hinzuschmeißen und sich als Tauchlehrer auf Mauritius selbständig zu machen. Immer wieder haben wir darüber „gesponnen“, wie wirdurchbrennen und unter anderen Namen eine Tauchschule eröffnen würden. Das war zwar Spinnerei, doch der Traum war so schön, dass er mich echt gekriegt hat. Ich wäre wahrscheinlich sogar dazu bereit gewesen den Traum umzusetzen, hätte aber wahrscheinlich auch mit diesem Mann hier weitergelebt. Regen Sie also gemeinsame Träumereien an, das gefällt den meisten Frauen. 

Nur Träumereien? Wollen Frauen denn nicht auch auch Beweise?
Na klar! Nichts lieber als das! Männer die leere Versprechungen machen haben wir doch alle genug kennengelernt. Ein Mann, der Risiken eingeht und Beweise antritt, entspricht unserem Wunschbild vom Märchenprinz doch viel eher! 

Gibt es ein absolutes No-Go, etwas das die Traumfrau abschreckt?
Ja. Wer eine Frau unter Druck setzt, verliert sie.

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