Schlafforschung: Zu früh macht leistungsschwach

Zu müde zum Lernen?
Eine Stunde zu früh an die Uni gegangen?

Wer jung ist und zu früh aufsteht, dem kann der Biorhythmus einen Strich durch die Leistungskurve machen

Wenn junge Menschen morgens nicht besonders leistungsfähig sind, dann könnte ihr Biorhythmus schuld sein. Denn laut einer Untersuchung an der Universität Leipzig kommen Menschen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren vor allem aus hormonellen Gründen in den Morgenstunden schwerer in Gang.

In einer weiteren Studie haben Wissenschaftler der Universität München ermittelt, dass Männer ihr Morgenschlafmaximum mit knapp 21, Frauen mit knapp 20 erreichen. Danach würde das Bedürfnis, länger als der Rest der Menschheit im Bett zu liegen, wieder abnehmen. Dieser Zeitpunkt markiere gleichtzeitig auch das Ende der Pubertät. Die Forscher sehen in den Erkenntnissen zudem eine Ursache für die schlechten Leistungen vieler Schüler.

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