Wampen-Alarm: Zu viel Körperfett auch bei Schlanken möglich

Ein flacher Bauch mindert das Herzinfarkt-Risiko
Bei solch einer Wampe steigt das Herzinfarktrisiko

Folgen eines zu hohen Gesamtkörperfett-Anteils können Diabetes oder ein Herzinfarkt sein

Woran erkennt man zu viel Körperfett?
Na klar, an der Wampe. Aber auch Männer mit normalem BMI können einen erhöhten Körperfettanteil aufweisen. Das liegt am so genannten Viszeralfett. "Es umschließt die Organe und ist von außen nicht sichtbar", erklärt Dr. Sabine Schulz vom Institut für Ernährungswissenschaft der Uni Gießen. falsches Essen, aber auch genetische Voraussetzungen sind Ursachen für Vizeralfett.

Ab wann wird es gefährlich?
Die Zahlen schwanken je nach Geschlecht und Alter. Bei einem 30-jährigem Mann etwa gilt: Ab 21 Prozent Gesamtkörperfett steigt die Gefahr, am metabolischen Syndrom (Risikofaktor für Herzinfarkt, Diabetes) zu erkranken, um neun Prozent. Details dazu gibt es im Internet unter www.fettmessung.de.

Welche Messmethode ist die genauste?
Handelsübliche Körperfettwaagen erfassen oft nur einen kleinen Teil des Körpers, etwa bis zur Hüfte. Das Modell BC 545 von der Firma Tanita (um 200 Euro, www.tanita.eu misst als bislang einziges auch die Körperfettbereiche darüber mittels ausziehbarer Handelektroden. Noch exakter: die bioelektrische Impendanzanalyse (fragen sie dazu den Arzt). Auch andere Waagen helfen: einmal im Monat messen, die Werte miteinander vbergleichen. "Dann ist zumindest eine Tendenz zu erkennen", sagt die Ernährungswissenschaftlerin.

Wie senkt man den Körperfattanteil?
Letztendlich helfen dabei nur eine fett- und zuckerarme Ernährung und Sport. Expertin Schulz: "Entscheidend ist das richtige Verhältnis zwischen Muskeln und Körperfett."

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