Zu viel Reis schadet der Leber

Eine stark kohlenhydrathaltige Ernährung – etwa durch viel Reis oder Weißbrot – kann zu einer Fettleber führen
Reis zählt zu den hoch-glykämischen Nahrungsmitteln

Eine stark kohlenhydrathaltige Ernährung – etwa durch viel Reis oder Weißbrot – kann zu einer Fettleber führen

Der übermäßige Verzehr hoch-glykämischer Lebensmittel – etwa Kartoffeln, Weißbrot oder Reis – kann zu einer langfristigen Schädigung der Leber führen. Typische Folge einer solchen Fehlernährung ist die Bildung einer Fettschicht, die sich rund um die Leber legt, wie Forscher vom Boston Children's Hospital durch Tests an Mäusen festgestellt haben.

Die Ursache: Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index ("GI" oder "Glyx") enthalten viele Kohlenhydrate und erhöhen den Blutzucker. Dadurch steigt auch der Insulinspiegel im Blut. Für den Körper ist eine vermehrte Insulinausschüttung ein Zeichen, Fettreserven anzulegen – so auch rund um die Leber. Eine solche Fettleber hat für den Erkrankten keine spürbaren kurzfristigen Folgen. Allerdings erhöht sich langfristig das Risiko eines Leberversagens, was zum Tod des Betroffenen führen kann.

Fettleber tritt immer öfter auf
Da Fettablagerungen rund um die Leber immer häufiger auftreten, spricht Studienleiter David Ludwig von einer gefährlichen Epidemie. Schon heute lässt sich bei jedem zweiten übergewichtigen Kind in Amerika auch eine Fettleber nachweisen. Durch eine niedrig-glykämische Ernährung mit Nahrungsmitteln wie Gemüse, Salat, Fleisch, Fisch, Eier, Vollkornnudeln und -brot können Sie das Risiko einer solchen Erkrankung senken.

Seite 5 von 10

Sponsored SectionAnzeige