Um sich ohne Probleme bewegen zu können, trägt man dabei locker sitzende Klamotten, zum Beispiel Baggy Jeans und ein Langarmshirt. Schweißbänder am Handgelenk verhindern Hautabschürfungen an den Unterarmen, wenn man sich beispielsweise an einer zerklüfteten Steinmauer entlanghangelt. Bei den ersten Schritten sind darüber hinaus Knie- und Ellenbogenschoner sinnvoll.
Eine leise Landung schont den Körper
„Beginnen sollte man zuerst mit maximal 50 Zentimeter breiten Hindernissen in Hüfthöhe“, erklärt der Experte. Also etwa mit einer kleinen Mauer, einer Parkbank oder einem Mülleimer. Am besten sucht man sich eine Stelle, wo man auf weichem Untergrund landen kann. Ideal ist Gras oder Kies, denn ein Sprung auf Beton ist natürlich keine Streicheleinheit für die Bänder und Gelenke. Dabei ist es wichtig, dynamisch zu landen, also den Schwung aus der Bewegung nicht abrupt zu bremsen. „Je leiser die Landung, desto schonender für den Körper“, sagt Kalteis.
Bevor man einen Move wirklich beherrscht, muss man ihn mindestens 30-mal gemacht haben. „Manchmal braucht man aber auch 150 oder mehr Wiederholungen“, erklärt der Profi. Erst dann könne das passieren, was Traceure den Flow im Kopf nennen. Gemeint ist, dass der Körper auf neue Situationen automatisch richtig reagiert. Wie beim Kampfsportler, der auf einen Angriff unbewusst mit der passenden Abwehrtaktik kontert.














































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