Terminologie: Parkour ist vom französischen parcours abgeleitet. Es bedeutet übersetzt so viel wie Kurs oder Strecke. In England hat sich auch der Begriff freerunning durchgesetzt. Im Gegensatz zum klassischen Parkour werden damit aber auch Tricks bezeichnet, die vor allem spektakulär aussehen sollen. Bei Parkour gehe es aber nicht um waghalsige Aktionen, sondern um flüssige und effiziente Bewegungen, so die Erfinder.
Geschichte: Die Lauf- und Sprungtechniken haben sich seit den 80er-Jahren in dem Pariser Vorort Lisses entwickelt. Als geistiger Vater gilt der heute 32-jährige David Belle. Zusammen mit anderen Traceuren gründete er Anfang der 90er die Yamakasi-Truppe. Einige aus dieser Gruppe spielten 2001 in Luc Bessons Action-Film „Yamakasi – die Samurai der Moderne“ mit. Bekannt wurde Parkour jedoch vor allem durch den Werbefilm „Rush Hour“ der britischen Rundfunkanstalt BBC aus dem Jahr 2002. Darin springt David Belle über die Dächer Londons, um pünktlich zu seiner Lieblings-TV-Sendung zu Hause zu sein.
Organisation: Anfang 2005 hat David Belle die Parkour Worldwide Association gegründet (www.pawa.de). Die Vereinigung sieht sich vor allem als Vermittler von Infos über Parkour und veranstaltet Meetings für Traceure. Die neu gegründete French Parkour Federation will Seminare zu Techniken anbieten (Infos über www.le-parkour.at).
Rechtliches: Parkour findet in einer rechtlichen Grauzone statt. Klar ist: Selbst wenn Sie nur durch Nachbars Garten spurten, kann das Konsequenzen haben. Wenn Sie zudem fremdes Eigentum beschädigen, müssen Sie dafür geradestehen, denn Versicherungen haften zumeist nicht für die Luftsprünge.














































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