BMI-Rechner: Body-Mass-Index schnell und kostenlos berechnen

Der kostenlose Body-Mass-Index-Rechner von MensHealth.de
Der BMI gibt Auskunft darüber, ob Sie Ihr Idealgewicht haben – oder unter- bzw. übergewichtig sind

Berechnen Sie Ihren BMI mit unserem kostenlosen BMI-Rechner und finden Sie so schnell heraus, ob Sie sich mit Ihrem Gewicht im Bereich des Normalgewichts bewegen

In diesem Artikel:

Was ist der BMI?

BMI ist die gängige Abkürzung für den sogenannten "Body-Mass-Index". Der Body-Mass-Index wird mit Hilfe einer einfachen Formel berechnet, wodurch sich das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße beurteilen lässt. Noch schneller geht es mit unserem BMI-Rechner, der Ihnen Ihren BMI in nur wenigen Sekunden ausspuckt. Der BMI gilt seit Jahren weltweit als anerkannte Orientierungshilfe, um das Gewicht von Personen zu bewerten und zum Beispiel gezielt auf mögliches Unter- oder Übergewicht hinzuweisen. 

So berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index mit der BMI-Formel

Der Body-Mass-Index lässt sich mit einem Taschenrechner schnell und einfach selber berechnen. Die BMI-Formel setzt sich zusammen aus dem Körpergewicht (in Kilogramm), geteilt durch die Körpergröße (in Metern) zum Quadrat. Sprich: 
BMI = Körpergewicht / Körpergröße²

Ihren individuellen BMI berechnen Sie demnach wie in folgendem Beispiel: Sie sind ein Mann mit einer Größe von 1,85 m und einem Gewicht von 90 kg. Ihr BMI berechnet sich demnach wie folgt: (90 kg) / (1,85 m)². Daraus ergibt sich ein BMI von 26,3.

Kostenloser BMI-Rechner

Wer Zahlen und Taschenrechner scheut, nutzt zur Berechnung seines BMI einfach unseren kostenlosen BMI-Rechner. So erfahren Sie in nur wenigen Sekunden, ob Sie Ihr Idealgewicht haben, viel zu viele überflüssige Pfunde mit sich rumschleppen oder zu mager sind. Tragen Sie einfach Ihre Werte in den BMI-Rechner ein und klicken Sie "Ergebnis anzeigen" an. Das Resultat zeigt Ihnen Ihren persönlichen BMI an.


BMI-Tabelle: Haben Sie Idealgewicht?

Den errechneten Body-Mass-Index müssen Sie jetzt nur noch mit einer speziellen BMI-Tabelle abgleichen und können so ganz einfach feststellen, ob Sie Normalgewicht haben oder gar unter- oder übergewichtig sind. Zudem gibt die Tabelle einen Überblick über die Wahrscheinlichkeit eventueller Gesundheitsrisiken, die mit einem starken Unter- oder Übergewicht einhergehen können. Unser BMI-Rechner zeigt Ihnen diese Information übrigens automatisch an.

Gewicht BMI Gesundheitsrisiko
Starkes Untergewicht < 16,00 hoch
Mäßiges Untergewicht 16,0 – < 17,0 erhöht
Leichtes Untergewicht 17,0 – < 18,5 niedrig
Normalgewicht 18,5 – < 25,0 durchschnittlich
Übergewicht (Präadipositas) 25,0 – < 30,0 gering erhöht
Fettleibigkeit (Adipositas Grad I) 30,0 – < 35,0 erhöht
Fettleibigkeit (Adipositas Grad II) 35,0 – < 40,0 hoch
Fettleibigkeit (Adipositas Grad III) > 40 sehr hoch

Zudem hängt der BMI auch von Alter und Geschlecht ab. Das BMI-Idealgewicht für Männer nach Altersgruppen gliedert sich wie folgt:

Alter Untergewicht Normalgewicht leichtes 
Übergewicht
Übergewicht
16 Jahre <18 19-24 25-28 >29
17 Jahre <18 19-24 25-28 >29
18 Jahre <18 19-24 25-28 >29
19-24 Jahre <18 19-24 25-28 >29
25-34 Jahre <19 20-25 26-29 >30
35-44 Jahre <20 21-26 27-30 >31
45-54 Jahre <21 22-27 28-31 >32
55-64 Jahre <22 23-28 29-32 >33
65-90 Jahre <23 24-29 30-33 >34

BMI-Grafik: BMI-Bestimmung auf einen Blick
Mit Hilfe der Grafik können Sie ganz einfach erkennen, ob Sie normalgewichtig sind oder nicht 

Die jeweilige Spanne des BMI für das empfohlene Normalgewicht ist ziemlich groß. Demnach könnte zum Beispiel ein 30-jähriger Mann bei einer Größe von 1,85 m zwischen 69 Kilo (BMI 20,1)und 85 (BMI 24,8) wiegen und würde als normalgewichtig gelten. Es ist also nicht allzu schwer, sein Ideal- bzw. Normalgewicht zu finden. Und: Der BMI verschiebt sich mit steigendem Alter nach oben und passt sich so den Änderungen Ihres Körpers an.

Kritik am BMI

Der BMI wird von Ärzten, Krankenkassen und auch Organisationen, wie der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) seit Jahrzehnten für die Feststellung und Einteilung von Unter-, Normal und Übergewicht angewandt und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken abgeschätzt. Doch seit einigen Jahren wird die Kritik am BMI immer lauter, denn der Index vereinfache und verallgemeinere den Sachverhalt zu stark. Warum? Das zeigt sich schon in der Geschichte des BMI.

Exkurs: Die Geschichte des BMI

Als der Erfinder des BMI gilt der belgische Mathematiker und Astronom Adolphe Quetelet, der im 18. Jahrhundert gar nicht an Über- oder Untergewicht interessiert war, sondern vielmehr nach einer Möglichkeit für die Berechnung und Beschreibung  des „Normalen“ suchte. Mit seiner "Quetelet-Formel" (heute BMI-Formel) war ihm das dann auch geglückt. Doch leider interessierte sich kaum jemand dafür, denn zu seiner Zeit galten etwas fülligere Menschen als gesund und normal, so geriet die Formel bald in Vergessenheit. Doch die Zeiten änderten sich, und Übergewicht wurde zu einem zunehmenden Problem. 1972 stieß der amerikanische Physiologe Ancel Keys bei seiner Suche nach einem Gradmesser zur Einteilung von Übergewicht und Fettsucht dann auf Quetelets Formel und gab ihr den Namen Body-Mass-Index. Der neue "alte" Index verbreitete sich schnell und wurde innerhalb kürzester Zeit zum neuen, weltweiten Maßstab für Beurteilung und Einteilung von Übergewicht. Doch schon damals wurde erste Kritik geäußert, und zwar von Keys selbst: Der BMI seit nicht dafür geeignet, auf einzelne Personen angewendet zu werden. Auf größere Gruppen bezogen ist der BMI als Messinstrument jedoch sinnvoll, um den Durchschnitt aufzuzeigen.

ABSI und WtHR berücksichtigen den Taillenumfang bei der Berechnung Ihres Index
Besonders das Bauchfett bei Männern stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar, wird bei der Berechnung des BMI aber nicht berücksichtigt

Body-Mass-Index überholt: Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht

Trotz der Bedenken von Seiten Ancel Keys verbreitet sich die BMI-Formel wie ein Lauffeuer und findet auch heute noch Anwendung – auch bezogen auf einzelne Personen. Doch der BMI berücksichtigt nur Größe und Körpergewicht, andere – zum Teil viel wichtigere Faktoren, die ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen – werden komplett außen vor gelassen. Denn nicht in jedem Fall bedeutet ein hoher BMI auch ein erhöhtes Krankheitsrisiko. Der Grund: Auch der Körperbau des Einzelnen spielt bei der Beurteilung von Unter-, Ideal- oder Übergewicht eine große Rolle. Zudem wird die Verteilung des Fettgewebes bei der Berechnung des Body-Mass-Index nicht berücksichtigt. So haben beispielsweise Frauen eher Speckpölsterchen an den Hüften, Po und Armen. Männer hingegen neigen verstärkt dazu Bauchfett anzusetzen – welches im Vergleich zum Hüftfett viel gefährlicher ist, da die Gefahr für Diabetes, Gefäßverkalkungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen dadurch erhöht ist. Heißt: Ein hoher BMI bedeutet nicht zwangsläufig ein höheres Krankheitsrisiko, es kommt unter anderem auf die Verteilung des Körperfetts an.  

BMI bei Sportlern und Bodybuildern verfälscht

Nicht nur der Körperbau, sondern auch der individuelle Trainingszustand muss zur Beurteilung des Gewichts herangezogen werden. Doch der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Doch Muskeln wiegen mehr als Fett und so kommt es, dass zum Beispiel der BMI eines Spitzensportlers oder auch Bodybuilders auf Übergewicht oder sogar starkes Übergewicht hinweisen würde, obwohl sein Körperfettanteil nur gering ist. 

Ein Rechenbeispiel: Schauspieler, Wrestler sowie Men’s Health Covermodel Dwayne „The Rock“ Johnson wiegt bei einer Größe von 1,96 m stattliche 120 Kilo auf die Waage. Laut BMI-Formel ergibt sich hieraus ein BMI-Wert von 31. Laut BMI-Tabelle müsste "The Rock" also stark übergewichtig sein – von wegen. Der Mann ist ein einziges Muskelpaket und beweist: Der BMI ist für Sportler nicht von Bedeutung. Auch das Gewicht von Kindern, Jugendlichen und schwangeren sowie stillenden Mütter lässt sich mit der einfachen BMI-Formel nicht korrekt beurteilen. Auch der BMI von sehr kleinen sowie sehr großen Menschen wird oft falsch, also zu hoch bzw. zu niedrig eingestuft. Seinen BMI zu berechnen macht also nicht immer Sinn, besonders nicht wenn man sportlich sehr aktiv ist und viel Masse aufgebaut hat. Daher gibt es mittlerweile einige Alternativen zur BMI-Berechnung, bei denen versucht wird, die beim BMI nicht berücksichtigten Faktoren mit in die Berechnung einzuschließen. 

Alternativen zum BMI 

Da der BMI aufgrund seiner zahlreichen Nachteile nicht uneingeschränkt angewandt werden kann, besteht die Notwendigkeit für Alternativen zum BMI. Und die gibt es längst, wie zum Beispiel die Waist-to-Height-Ratio (kurz: WHtR) oder auch der sogenannte ABSI („A Body Shape Index“). 

So messen Sie Ihren Taillenumfang korrekt
Den Taillenumfang misst man kurz überhalb des Bauchnabels

Waist-to-Height-Ratio berücksichtigt Fettverteilung 

Die Waist-to-Height-Ratio (kurz: WHtR und zu deutsch: Taille-zu-Größe-Verhältnis) beschreibt das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße. Bei der WHtR spielt das Gewicht keine Rolle, denn der Fokus liegt hier auf der Fettverteilung. Um ihre Waist-to-Height-Ratio wenden Sie ganz einfach folgende Formel an: Taillenumfang / Körpergröße. Beide Werte müssen dabei in Zentimetern angegeben werden. Den Taillenumfang misst man am besten morgens noch vor dem Frühstück, natürlich unbekleidet knapp oberhalb des Bauchnabels. Am besten sollte man einmal tief einatmen, dann ausatmen und die Luft anhalten und dann die Messung durchführen. Bauch dabei nicht einziehen und Bauchmuskeln entspannen. Das Ergebnis kann man dann – ganz ähnlich wie beim BMI – mit einer Tabelle abgleichen, um festzustellen ob man Normalgewicht hat oder eben nicht. Dabei spielt auch das Alter eine Rolle, nicht aber das Gewicht. Beispiel: 75 cm / 170 cm = 0,44. Die Grenze, ab der ein erhöhtes gesundheitliches Risiko besteht, liegt bei ≥0,5. 

 

Alter 15 bis 40 Jahre

Untergewicht

< 0,40

Normalgewicht

0,40 bis 0,50

Übergewicht

0,51 bis 0,56

Adipositias (Fettleibigkeit)

> 0,57 bis 0,68

schwere Adipositas

über 0,68

Im Alter von 40 bis 50 Jahren verschiebt sich die WHtR um 0,01 pro Jahr nach oben, da sich der Körper im Laufe der Zeit verändert. 

 

ABSI berücksichtigt nicht nur Größe und Gewicht, sondern auch den Bauchumfang

Der ABSI ("A Body Shape Index") oder auch BSI (Body Shape Index) ist eine weitere Alternative zum BMI und bedeutet übersetzt so viel wie „Körperschema-Index“. Neben Gewicht und Größe wird auch der Taillenumfang bei der Berechnung berücksichtigt. Bei der anschließenden Auswertung des Wertes spielen zudem Alter und Geschlecht eine Rolle. Durch das Einbeziehen der Körperfettverteilung, lässt sich mit dem ABSI ein genaueres Gesundheitsrisiko bestimmen sowie das relative Sterberisiko ermitteln. Einen großen Hacken hat der ABSI aber: Die Formel zur Berechnung des ABSI ist ziemlich kompliziert. Der ABSI errechnet sich wie folgt: Taillenumfang / (BMI 2/3 * Körpergröße 1/2). Die Interpretation des ABSI-Wertes unter Einbeziehung von Alter und Geschlecht ist allein zudem nicht allzu leicht. Daher gibt es mittlerweile Online-Tools, die Ihren Body Shape Index bestimmen und auswerten. Hier geht es zum ABSI-Rechner.

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